Ausstellungen

SCHWARZWEISS_Grauzone Kunst - Neustrelitz

31. Landesweite Kunstschau des Künstlerbundes MV mit 50 künstlerischen Positionen

29/05/2021 bis 31/07/2021

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Ausstellung in Neustrelitz

Laufzeit: 29. Mai bis 31. Juli 2021

Online Vernissage: 29. Mai 2021, 15 Uhr
Finissage: 31. Juli 2021, 15 Uhr

Ausstellungsorte:

  • Kulturquartier Mecklenburg – Strelitz
  • Alte Kachelofenfabrik
  • Stadtkirche
  • Plastikgalerie Schlosskirche
  • Freies Atelier Tageswerk
  • Rathaus
  • Sparkasse Mecklenburg-Strelitz

Schirmherrschaft: Manuela Schwesig, Ministerpräsidentin des Landes Mecklenburg-Vorpommern

Veranstalter: Künstlerbund Mecklenburg und Vorpommern e.V. im BBK

Kuratorin: Dr. Maya Großmann

 

Online-Vernissage

Zur Online-Vernissage der 31. Landesweiten Kunstschau des Künstlerbundes Mecklenburg und Vorpommern e.V. im BBK laden wir Sie herzlich am Samstag, den 29. Mai 2021 um 15 Uhr ein.

Programm

  • Grußwort Bettina Martin | Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern
  • Grußwort Andreas Grund | Bürgermeister Neustrelitz
  • Grußwort von Anne Hille | 1. Vorsitzende des Künstlerbundes Mecklenburg und Vorpommern e.V. im BBK
  • Künstlerische Performance von Daniela Melzig
  • Teil 1 - Einführung in die Ausstellung Dr. Maya Großmann | Kuratorin
  • Künstlerische Performance von Anne Hille
  • Teil 2 - Einführung in die Ausstellung Dr. Maya Großmann | Kuratorin
  • Künstlerische Performance von Anne Martin

Die Veranstaltung findet per zoom statt.

Zugangsinformationen

https://us02web.zoom.us/j/81668267300?pwd=dVpkNWs4ckp5bHQ0N1lGZHBmaDh2QT09

Meeting-ID: 816 6826 7300

Kenncode: 982858

 

50 künstlerische Positionen

Jutta Albert, Stine Albrecht, Monika Bertermann, Lena Biesalski, Caroline von Bodecker, Christine de Boom, Anja Brachmann, Annette Czerny, Sven Armin Domann, Jaqueline Duhr, Christian Egelhaaf, Bernd Engler, Felix Fugenzahn/Matthäus Straßenburg, Susanne Gabler/Juliane Jüngling, Rando Geschewski, Robert Günther, TO Helbig, Sigrid Henschel, Franziska Hesse, Anne Hille, Herbert W.H. Hundrich, Bernd Kommnick, Senne Krauss, Bernd Lasdin, Christine Lengtat, Daniela Friederike Lüers, Hildegard Mann, Anne Martin, Anke Meixner, Daniela Melzig, Sieglinde Mix, Monika Ortmann, Susanne Pfeiffer, Angela Preusz, Udo Richter, Bernadette Maria Roolf, Lucia Schoop, Marike Schreiber, Ramona Seyfarth, Anna Silberstein, Henning Spitzer, Klaus-Dieter Steinberg, Andre van Uehm, Iris vom Stein, Jan Witte-Kropius, Miro Zahra, Ruzica Zajec, Janet Zeugner     

Zum Thema

Die Schwarzweißmalerei ist in der Psychologie ein bekanntes Phänomen. Hierbei werden Gegensätze undifferenziert hervorgehoben und es wird in Stereotypen gedacht und gelebt. Bei Depressionen kommen ebenfalls häufig sogenannte Denkverzerrungen vor, wo die Schwarz-Weiß-Sicht der Patienten dazu führt, dass sie nicht mehr in der Lage sind, Graustufen zu erkennen.

Ist diese Denkweise rein pathologisch oder in der Gesellschaft weit verbreitet? Wenn Identität sich an Alterität reibt und es darum geht, zu definieren, wer oder was man ist und gleichzeitig nicht ist, wird dann die Grauzone dazwischen vergessen? Im Buddhismus wird die Grauzone thematisiert: Hier wird der sogenannte goldene Mittelweg propagiert und empfohlen, Extreme zu vermeiden. Der Dalai Lama erläutert, dass das Leben nicht schwarz-weiß sei. Im Daoismus wird ebenfalls darauf verwiesen, dass Yin und Yang zwei Kräfte darstellen, die sich ergänzen, trotz aller Gegensätzlichkeit, die ihnen innewohnt. Hier wird Einheit statt Differenz fokussiert. Auch das philosophische Prinzip der Polarität propagiert, dass es sich bei zwei gegensätzlichen Polen um zwei Enden EINER Sache handelt.

Demnach lässt sich das Thema SCHWARZWEISS aus psychologischen, soziologischen, politischen und philosophischen etc. Blickwinkeln betrachten. Wo kann hier die Kunst vermitteln? Welche Macht kommt ihr zu? Ist Kunst in der Lage, gegen eine dualistische Weltsicht vorzugehen, aufzudecken, wo Schwarz-Weiß-Denken herrscht, und gegen althergebrachte Stereotype zu intervenieren? Kann Kunst identitätsstiftende Räume eröffnen und besitzt sie eine gesellschaftsrevolutionierende Kraft? Ist Kunst in der Lage, zum Umdenken zu motivieren, zu irritieren, zu hinterfragen, zu kritisieren, und eine politische Meinungsbildung zu initiieren? Erreicht Kunst Bedeutung, indem sie in einer undefinierbaren Grauzone, dem Grenzbereich der Ästhetik, zwischen Kunstwerk und Betrachter*in agiert?

Hat Kunst die Macht, aus der Grauzone heraus die Grauzone zu eröffnen? Oder wird Kunst gar selbst zur Grauzone, wenn ihr in Zeiten von Corona abgesprochen wird, systemrelevant zu sein? Lassen sich Auswirkungen von Kunst und Kultur anhand monetärer Maßstäbe messen? Wenn die Frage nach der sogenannten Systemrelevanz von Kunst gestellt wird, geschieht dann dadurch eine Kommodifizierung von etwas, das per se keine Ware sein kann? Ist die Bedeutung, welche der Konsum von Kunst für die Rezipient*innen hat oder welche das Kunstschaffen für Künstler*innen hat, messbar?

All diesen Fragestellungen und noch vielen weiteren, möchte sich die Ausstellung SCHWARZWEISS – Grauzone Kunst widmen.

An den verschiedenen Ausstellungsorten werden anhand von Schwerpunktsetzungen einige Facetten des breit gefächerten Themas „Schwarzweiß - Grauzone Kunst“ untersucht. So widmen sich die Werke, die im Rathaus gezeigt werden, der Natur bzw. dem Zusammenspiel von Mensch und Natur. Im Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz sind Kunstwerke zu sehen, die sich vor allem formal mit dem Ausstellungsthema auseinandersetzen. Skulpturen werden in der Plastikgalerie Schlosskirche ausgestellt.  Unter anderem wird hier der Gegensatz zwischen Leben und Tod untersucht. Im Tageswerk Neustrelitz wird die Corona-Pandemie fokussiert. In der Sparkasse Mecklenburg-Strelitz wird u.a. in Form von Selbstportraits das menschliche Sein in den Mittelpunkt gestellt. Außerdem sind in der Stadtkirche Werke zu sehen, die sich u.a. mit Rollenbildern (Mann und Frau) und der Genderdiversity auseinandersetzen. Themen wie die Differenz zwischen der sogenannten Ersten und Dritten Welt und die Diskriminierung von Bevölkerungsgruppen werden in der Kachelofenfabrik untersucht.

Pressekonferenz

26.05.2021, 13:00 Uhr: digital, mit der Kuratorin, den Künstler*innen und Eindrücken aus den Ausstellunsgorten

Anmeldung unter info@kuenstlerbund-mv.org

Rahmenprogramm

Bitte beachten Sie, dass es bei den Veranstaltungen zu Corona bedingten Änderungen kommen kann. Informieren Sie sich bitte hier über das tagesaktuelle Programm.

(Eintritte auf Spendenbasis)

(Online) Vernissage und Finissage

  • 29.05.2021 | 15 Uhr | Online Vernissage | Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz
    • Grußwort Bettina Martin | Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern
    • Grußwort Andreas Grund | Bürgermeister Neustrelitz
    • Grußwort von Anne Hille | 1. Vorsitzende des Künstlerbundes Mecklenburg und Vorpommern e.V. im BBK
    • Einführung in die Ausstellung Dr. Maya Großmann | Kuratorin
    • Künstlerische Performances von Daniela Melzig, Anne Martin und Anne Hille
  • 31.07.2021 | 15 Uhr | Finissage | Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz

Online Führungen (ggf. in Präsenz vor Ort)

  • 30.05.2021 | 12:30 Uhr | Führung durch die Ausstellung mit der Kuratorin Dr. Maya Großmann u.a. Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz
  • 09.06.2021 | 17 Uhr | Führung durch die Ausstellung im Tageswerk Neustrelitz mit Enrico Bach
  • 16.06.2021 | 17 Uhr | Führung durch die Ausstellung in der Stadtkirche mit Pastor Christoph Feldkamp
  • 22.06.2021 | 17 Uhr | Führung durch die Ausstellung in der Sparkasse Mecklenburg-Strelitz mit Carola Biermann
  • 21.07.2021 | 17 Uhr | Führung durch die Ausstellung in der Plastikgalerie Schlosskirche mit Dorothea Klein-Onnen
  • 28.07.2021 | 17 Uhr | Führung durch die Ausstellung im Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz mit Dorothea Klein-Onnen
  • 31.07.2021 | 13 Uhr | Führung durch die Ausstellung mit der Kuratorin Dr. Maya Großmann

Filmvorführungen (NUR in Präsenz, sofern dies möglich ist)

  • 06.06.2021 | 16 Uhr | Film Homo Deus von Wolfgang Schmiedt, Tanzchoreographie von Lars Scheibner, Lichtchoreographie von Dr. Marcus Doering | Alte Kachelofenfabrik (auch am 13.06.2021 | 20.06.2021 | 27.06.2021 | 04.07.2021 | 11.07.2021 | 18.07.2021 | 25.07.2021)

Lithographie Workshops (NUR in Präsenz, sofern dies möglich ist)

  • 09.07.2021 – 11.07.2021 | Workshop schwarz auf weiß gedruckt mit Enrico Bach | Tageswerk (auch am 15.07.2021 | 24.07.2021)

Online Workshops (ggf.  in Präsenz vor Ort)

  • 30.05.2021 | 10:30 Uhr | Der Goldene Mittelweg und die Extreme | Einführendes Gespräch zwischen der Kuratorin und Yogalehrerin Dr. Maya Großmann und dem Bildhauer und Yogalehrer Daniel Winkler. Anschließendes Ausloten der inneren Mitte während der Yoga Praxis
  • 13.06.2021 | 10:30 – 12:30 Uhr | Workshop mit Wachsmalstiften aus schwarz wird bunt für Kinder und Erwachsene mit dem Kunstdozenten Sascha Steffen
  • 26.06.2021 | 15 Uhr | Workshop für Kinder und Erwachsene Sehen hat kein Ende mit der Künstlerin Katrin Herrmann

Anmeldung für die Workshops unter info@kuenstlerbund-mv.org

Online Vortrag & Diskussion

  • 08.07.2021 | 19 Uhr | Vortrag Categorized – Wie bestimmen wir Geschlechter? mit der Berliner Philosophin Juliane Jüngling | Anschließendes Gespräch mit Juliane Jüngling und Pastor Christoph Feldkamp

Lichtkunst & Videoprojektion

  • tägl. ab 22 Uhr | Videoprojektionen | Fassade des Landestheaters Neustrelitz

Online Tanzvorstellungen

  • Digitale Produktionen der Deutschen Tanzkompanie

Online abrufbare Videos

  • Eindrücke der Ausstellungsräume

Aktuelle Informationen zum Rahmenprogramm und Änderungen finden Sie hier.

"ECHO - KUNST IM WIDERHALL 3" - KUNSTRAUM SCHWERIN

mit Ulrich Bittmann und Linda Perthen

29/05/2021 bis 04/07/2021

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Dritte Ausstellung im neuen KUNSTraum SCHWERIN

des Künstlerbundes Mecklenburg und Vorpommern e.V. im BBK

Laufzeit: 29.05. – 04.07.2021

Adresse: Goethestraße 15 | 19053 Schwerin

Kuratorin: Susanne Gabler

Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag 10 – 15 Uhr, gemäß der Corona-Landesverordnung M-V

Die Ausstellungsreihe wird gefördert durch die Landeshauptstadt Schwerin.

 

Zur dritten Ausstellung der Ausstellungreihe ECHO – Kunst im Widerhall

Eindrucksvoll sind die Arbeiten der Malerin Linda Perthen und des Malers Ulrich Bittmann. Sie sind groß, farbstark, formenbetont und wirken ohne weitere Ausdifferenzierungen klar und eindringlich.

Sie funktionieren solitär und trotz ihrer Unterschiedlichkeit wunderbar gemeinsam.

In Perthens Malerei liegen verschiedene Formen als Schichten übereinander. Die daraus entstehenden Räumlichkeiten, erschweren den Betrachter:innen ihre eigene Verortung. Im besten Fall suchen sie weiter nach dieser und erfahren diese Räume umso intensiver.

Durch Bittmanns stark physische Betonungen entwickeln seine Bilder fühlbare Nähe. Das wird zusätzlich gestützt durch die Ausschnitte in denen man sich als Betrachter:in wiederfindet. Sie bilden Momente ab und die unzähligen Symbole wirken erzählerisch, beenden jedoch keine Geschichte.

Beide umformen mit ihren Bildelementen etwas Unsichtbares, was in den Betrachter:innen lediglich persönlich sichtbar wird. Diese Denkanstöße sind Erzählungen, die durch die Betrachter:innen vollendet werden.

 

Ulrich Bittmann

ubittmann@t-online.de | www.bittart.de

Artist Statement

Meine Bilder stellen Menschen in einem Umfeld dar. Es zählt nicht die Abbildung einer Realität, sondern das, was wir als Betrachter mit Bewegungen, Körperelementen und zugeordnetem Beiwerk assoziieren. Die Elemente des Bildes entschlüsseln sich nicht in einer lesbaren Erzählung. Ihre wechselseitigen Beziehungen erscheinen unvollständig, offen und unbestimmt. Bildmaterial und -inhalt wirken verschlungen und ergänzen sich in ihrer symbolhaften Kraft. Aus ihrer Vieldeutigkeit entsteht in unserer Einbildungskraft eine Sinnverbindung aus Sichtbarem und Unsichtbarem. Das vom Bild in uns erzeugte Echo ist etwas Neues - es ist der Sinn, den wir dem Bild zusprechen.

Vita

1950 geboren in Köln

1976 – 2015 ärztliche Tätigkeit

seit 1995 autodidaktisches Studium Zeichnung und Malerei

1995 – 2002 Bildkunstakademie Hamburg

seit 1998 Atelierklasse Dozent Jens Hasenberg, Hamburg

seit 2018 Mitglied der Gemeinschaft Lübecker Künstler

seit 2018 Vertretung GALERIE HOLTHOFF, Hamburg

seit 2021 Mitglied im Künstlerbund Mecklenburg und Vorpommern e.V. im BBK

Bildnachweis

Ulrich Bittmann | Birdland | 2021 | Öl und Acryl auf Leinwand | 120 x 150cm | Foto: Christian Egelhaaf

 

Linda Perthen

lindaperthen@web.de | www.lindaperthen.de

Artist Statement

Die Absurditäten des Alltags, Unbehaglichkeiten, unsichtbare Ordnungsstrukturen, digitale Oberflächen, Sprachcodes, scheinbare Grenzen und Hindernisse kennzeichnen wesentliche Themen meiner künstlerischen Arbeit. In meinen Malereien stapeln sich Verdichtungen zu Schichten, die sich durch Übermalungen wieder auflösen. Meine Bilder kommen nur schwer zum Stillstand. Zeichnungen, Malereien und Videosequenzen wechseln sich permanent ab im Arbeitsprozess. Malerei verstehe ich als poetisches Mittel für Gedankenanstöße geprägt von Umwegen, die nicht vorherzusehen sind, aber auf die man sich einlassen muss. Der künstlerische Arbeitsprozess pendelt zwischen Zweifel und Gewissheit, bis das Bild in einer Art Balance zur Ruhe kommt.

Vita

1981 geboren in Neubrandenburg, lebt und arbeitet in Penzlin und Neustrelitz

2006 – 2012 Kunst- und Philosophiestudium am Caspar-David-Friedrich-Institut/Universität Greifswald

2015 Reisestipendien für Riga/Lettland und Hollufgǻrd/Dänemark

2017 Meisterschülerin bei Prof. Alba D´Urbano, Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig

2018 Arbeitsstipendium Künstlerhaus Lukas, Ahrenshoop

seit 2018 Mitglied im Künstlerbund Mecklenburg und Vorpommern e.V. im BBK

2020 Arbeitsstipendium des Landes Mecklenburg-Vorpommern

2021 Arbeitsaufenthalt im Gerhard Marcks Künstlerhaus, Ahrenshoop

Bildnachweis

Linda Perthen | Fehler | 2017 | Acryl, Lack, Öl und Marker auf Leinwand | 100 x 120 cm | Foto: Linda Perthen

 

Ausstellungsreihe ECHO - Kunst im Widerhall

Die Ausstellungen im KUNSTraum SCHWERIN werden jedes Jahr einen anderen Themenschwerpunkt verfolgen. 2021 zeigt der KUNSTraum SCHWERIN die Ausstellungsreihe ECHO – Kunst im Widerhall in sieben Ausstellungen. Diverse künstlerische Sprachen, Ausdrucksformen und Medien werden über das Jahr präsentiert.

Der Topos des Widerhalls bezieht sich auf mehrere Ebenen. Das Konzept sieht vor, dass in jeder Ausstellung jeweils zwei Bildende Künstler*innen gleichzeitig den Ausstellungsraum bespielen und somit zwei künstlerische Positionen im Widerhall aufeinander und auf den Raum reagieren. Übertragen gesprochen gehen von den künstlerischen Arbeiten, aber auch dem Rezipienten, Signale aus, die auf ein Gegenüber treffen, reflektiert werden und einen Widerhall erzeugen. Im besten Falle bewirken sie einen langen Nachhall.

Kunst in neuen Räumen: Der KUNSTraum SCHWERIN

Der Künstlerbund MV in neuen Räumen: Die neue Geschäftsstelle des Berufsverbandes der Bildenden Künstlerinnen und Künstler in M-V befindet sich in der Goethestraße 15 am Platz der Jugend in Schwerin. Angeschlossen an die neue Geschäftsstelle des Künstlerbundes MV liegt der KUNSTraum SCHWERIN: Mit dem KUNSTraum SCHWERIN wurde ein neuer Ausstellungsraum für zeitgenössische Bildende Kunst sowie ein Ort der kulturellen Begegnung und des Austausches in Schwerin eröffnet.

In der Konzeption des Ausstellungsprogramms verfolgt der Künstlerbund MV das Grundprinzip „Kunst im Stadtraum“ – Innen- und Außenraum gehen ein fluides Miteinander ein. Offen, kommunikativ und inspirierend setzt der KUNSTraum SCHWERIN mit seinen Ausstellungen zeitgenössischer Kunst, der Vielfalt der künstlerischen Ausdruckformen und diversen Veranstaltungsformaten einen neuen ästhetischen und kulturellen Fixpunkt in der Landeshauptstadt Schwerin.

Kontakt

Projektleitung KUNSTraum SCHWERIN: Susanne Gabler

kunstraum@kuenstlerbund-mv.org | mobil: 0162 6023391

Projektleitung Künstlerbund MV: Annekathrin Siems

info@kuenstlerbund-mv.org | Telefon: 0385 565009

NEUE MITGLIEDER - Schwerin

Ausstellung der 18 neuen Mitglieder des Künstlerbundes MV

09/06/2021 bis 11/07/2021

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Der Künstlerbund Mecklenburg und Vorpommern e. V. im BBK begrüßt seine neuen Mitglieder mit der Ausstellung "NEUE MITGLIEDER".

Ausstellungszeitraum: 09.06.2021 - 11.07.2021

Online-Vernissage: 09.06.2021, 17 Uhr

Ort: Kulturforum Schleswig-Holstein-Haus Schwerin, Puschkinstr. 12, 19055 Schwerin

Öffnungszeiten: Di-So 11-18 Uhr

KÜNSTLERINNEN UND KÜNSTLER

Thorsten Bahr, Ulrich Bittmann, Jana Bürger, Barbara Dobrzynska-Markiewicz, Karen Clasen, Heike Gehrling, Shirin Goldstein, Jakob Grosse-Ophoff, Christoph Knitter, Norbert Köhler, Karen Kunkel, Silke Paustian, Maike Remane, Stefanie Rübensaal, Kristin Schnell, Marcusz Schöne, Kairi Uibo-Müggenburg, Bianka Wilckens

ZUR AUSSTELLUNG

Der Künstlerbund Mecklenburg und Vorpommern e. V. im BBK begrüßt seine neuen Mitglieder in jedem Jahr mit der Ausstellung "NEUE MITGLIEDER". Im Kulturforum Schleswig-Holstein-Haus in Schwerin werden Arbeiten der Künstlerinnen und Künstler zu sehen sein. Die Arbeiten der ausgestellten Künstlerinnen geben spannende Einblicke in die aktuelle Entwicklung der zeitgenössischen Kunst in Mecklenburg-Vorpommern und versprechen durch ihre vielfältigen

Kunstlandschaft 10 BEDARFSHALTESTELLE - Mestlin

Ausstellung im Kulturhaus Mestlin

5./6./12./13./19./20. Juni 2021

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Mit der Ausstellung Kunstlandschaft 10 BEDARFSHALTESTELLE feiert die Ausstellungsreihe Kunstlandschaft im Kulturhaus Mestlin ihr 10-jähriges Jubiläum.

GEÖFFNET

5./6./12./13./19./20. Juni 2021 von 11-17 Uhr

Kulturhaus Mestlin, Marx-Engels-Platz 5, 19374 Mestlin

denkmal-kultur-mestlin.de

Besuch entsprechend der geltenden Bestimmungen der Corona-Landesverordnung 

TITEL

Die 21 teilnehmenden Künstler*innen wurden angehalten, sich anhand des Titels BEDARFSHALTESTELLE mit unseren Bedarfen, Haltepunkten  und Entscheidungsangeboten auseinanderzusetzen sowie mit den soziokulturellen und sozioökonomischen Topoi und Setzungen ländlicher Regionen. Sie zeigen Bedarfe auf, hinterfragen sie, spüren ihnen nach und halten sie in künstlerischen Ansätzen fest.

KÜNSTLER*INNEN

Es werden zeitgenössische künstlerische Positionen aus Mecklenburg-Vorpommern und anderen Teilen Deutschlands präsentiert:

Karen Clasen, Lena Biesalski, Martha Damus, Chiara Dazi, Dana Engfer, Bernd Engler, Sarah Fischer, forschungsgruppe kunst, Anett Frontzek, Susanne Gabler, Christoph Knitter, Anne Lengink, Ulf Michaelis, Ulrike Mundt, Thomas Sander, Sandra Schmedemann, Cindy Schmid, Christian Schönwälder, Andre van Uehm, Anne von Westphalen, Tanja Zimmermann

TEAM

Susanne Gabler (Bildende Künstlerin / Kuratorin / Galeristin)

Christof Krüger (Bildender Künstler)

Annekathrin Siems (Kunstwissenschaftlerin / Kuratorin)

Anna Silberstein (Bildende Künstlerin / Kuratorin)

THEMA

„Zum Aussteigen bitte die Haltewunschtaste betätigen.“ Wie verlockend es ist, den angebotenen Knopf zu drücken, und was folgt, ist die Erfüllung eines Bedürfnisses in Echtzeit? Utopischer Traum, dystopische Projektion oder gängige Realität? Die Angebote sind mannigfaltig: Stopp-Taster für unseren Haltewunsch, Buttons mit der Aufschrift „Sofort kaufen“ im Online-Shop, swipe right - swipe left bei der Partnerwahl. In der vermeintlich freien Wahl folgen wir Anweisungen und Beschilderungen im Dienste reibungsloser Abläufe und zu unserer eigenen „Sicherheit“. Wir fügen uns in eine Ordnung, die unsere Gesellschaft zusammenhält. Ein soziales Gefüge aus Halt, Struktur und Gemeinschaft, in dem wir eine Position einnehmen oder anstreben, welche unseren Status und somit unser weiteres Leben bestimmt. Wir sind froh über jeden Knopf, den wir drücken können. Ein simpler Stellvertreter für Einfluss und die Disposition zur Entscheidung. Der Determinismus und die bereits festgelegte Reichweite, die diesen Entscheidungsangeboten eingeschrieben sind, sollten jedoch Anlass genug sein, den Stopp-Taster nicht zu drücken und dennoch innezuhalten, um einen dringenden Bedarfshalt einzulegen. Angebotsverzicht als Freiheitsgewinn. Es sind die Möglichkeiten, die Folgenschwere einer eigenverantwortlichen Entscheidung, welche Zweifel und Ängste mit sich bringen – der Blick auf einen ungewissen Horizont und in eine unbestimmte Zukunft. Wo und wann wollen wir anhalten? Was ist der richtige Halt? Wo ist mein Platz?

Das Anhalten und insbesondere das Aussteigen sind alles andere als leicht, wenn die Alternative, ein Leben zwischen indoktrinierten wie auch selbstgewählten Zwängen und verlockend einfachen Entscheidungen und Gewissheiten, uns lockt. Treffpunkt Bedarfshaltestelle:

„Abgehängtes Leben in strukturschwachen Räumen“. Bedürfnisse, empfunden als Defizite, bestimmen in weiten Teilen den Alltag in so umschriebenen Regionen unseres heimischen Bundeslandes. Der Gedanke liegt nahe: Wie schön wäre es, wenn man die Erfüllung dieser Bedürfnisse jederzeit mit einem Taster einfordern könnte? Der Taster als Problemlöser und Erfüllungsgehilfe unserer Wünsche. Drücken wir ihn, fühlen wir uns als Handelnde*r.

Nichtsdestotrotz bewegen wir uns auf vorgegeben Pfaden. Dabei steht es uns frei, diese an jeder beliebigen Stelle zu verlassen, schwierigere Passagen einzuschlagen, ungeplante Stopps einzulegen und uns dem Unvorhergesehen preiszugeben. Der Wechsel der Perspektive, der Blick von einer anderen Warte, einem anderen Standpunkt aus, verändert in der Konsequenz das Betrachtete und erlaubt uns das eigenverantwortliche Ertasten grundlegender Bedürfnisse. Nächste Station „Bedarfshalt“. Zum Aussteigen bitte die Haltewunschtaste betätigen.“

Träume in den Sturm werfen - Sternberg

Ausstellung mit Christine de Boom, Ines  Diederich, Angela Preusz, Stefan Thiel, Andre van Uehm, Barbara Wetzel u.a.

25/05/2021 bis 05/08/2021

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Ausstellung „Träume in den Sturm werfen“

Sternberg - Stadtkirche am Markt

25.5. bis 5.8.2021 geöffnet: Mo bis Sa 10-12 und 14-16 Uhr

Neun Künstler:innen zeigen ihre Positionen zum Thema „Träume in den Sturm werfen“:

Christine de Boom / Fotografie aus Klein Görnow, Ines  Diederich / Keramik aus Woldegk, Maika Hagino / Installation, Malerei aus Halle, Anne O´Rider / digital painting aus Schwerin, Thomas Plank / Zeichnung, Objekt aus Halle, Angela Preusz / Malerei aus Jülchendorf, Stefan Thiel / Malerei, Installation aus Sternberg, Andre van Uehm / Fotografie aus Woserin und Barbara Wetzel / Holzbildhauerei aus Katelbogen.

Der Freundeskreis KuK Kunst und Kirche Sternberg nutzte den Corona-Stillstand für Vorbereitungen der nächsten Sommer-Ausstellung. Dazu gehörten Themensuche, Auswahl der Künstler:innen, Besuche in deren Ateliers,  Werkzusammenstellung, Texte schreiben, Werkfotos, Gespräche mit Laudatorin Gerda Voss, die Herstellung des Flyers, Layout der Plakate und Einladungen, Vorbereitung der Werbung…... Die Winterkirche ist ein wunderbarer Ort, Themen der Zeit aufzunehmen und als Kunst sprechen zu lassen.

Die Vernissage/Midissage kann erst stattfinden, wenn die Lockdown-Regeln dies erlauben.

querbeet - Warnemünde

Ausstellung von Klaus-Dieter Steinberg

20/05/2021 bis 29/06/2021

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Klaus-Dieter Steinberg „querbeet “ in der Galerie Möller in Warnemünde

Steinbergs Studien der Malerei und später des Grafik-Designs ermöglichen ihm in den kreativen Prozessen fast gegensätzlich und dennoch ergänzend, seine Bildsprachen zu finden – entsprechend experimentell können seine Ausdrucksmittel sein.

Den Spannungsbogen von Illustrativem, über mühsam geklebte Papiercollagen bis zur Ausreizung digitaler Möglichkeiten kann man in Warnemünde nachvollziehen.

Dabei interessiert ihn vornehmlich das Abrufen des momentanen Bewusstseinsstandes als die Sorge, ein nachlesbares und formal kontinuierliches Œuvre zu hinterlassen.

20. Mai bis 29. Juni

Galerie Möller

Am Strom 68, 18119 Warnemünde

Telefon 0381-52436

www.galerie-moeller.de

Geöffnet nach den aktuellen Coronabestimmungen – bitte informieren Sie sich!

Zutritt mit Atemschutzmaske

Verortung - Wismar

Einzellausstellung von Annette Stüsser-Simpson

03/06/2021 bis 03/07/2021

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Annette Stüsser-Simpson

VERORTUNG

Zwischen der Verbindung Raumzeit-Materie und soziokulturellen Prägungen
– eine bildnerische Suche mit verschiedene Medien.
https://stuesser-simpson.de
https://www.instagram.com/stuessersimpson/
 

03.06. bis 03.07.21, Mi-Sa von 11:00-17:00 Uhr

Galerie Hinterm Rathaus
Hinter dem Rathaus 8
23966 Wismar


Eröffnung am 02.06. um 19:30 Uhr
Kurze Einführung: Nicolas Wiese

Es spielen Elisabetta Lanfredini und Nicolas Wiese in ihrer Formation »The Pond«
https://nicolaswiese.com/2018/07/25/the-pond/

"ECHO - Kunst im Widerhall 2" - Kunstraum Schwerin

mit Martin Feistauer und Marike Schreiber

17/04/2021 bis 23/05/2021

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Zweite Ausstellung im neuen KUNSTraum SCHWERIN

des Künstlerbundes Mecklenburg und Vorpommern e.V. im BBK

Laufzeit: 17.04. – 23.05.2021

Adresse: Goethestraße 15 | 19053 Schwerin

Kuratorin & Lichtgestaltung: Susanne Gabler

Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag 10 – 15 Uhr, gemäß der Corona-Landesverordnung M-V

Die Ausstellungsreihe wird gefördert durch die Landeshauptstadt Schwerin.

 

Martin Feistauer

kontakt@martinfeistauer.com | galerie@galerie-intershop.de | www.martinfeistauer.com

Artist Statement

Die jüngsten Werke des Leipziger Künstlers Martin Feistauer stehen ganz im Zeichen einer Textilen Malerei mit ihrem typisch flächigen Farbgefüge. Feistauers systematische Malerei zeigt unverkennbar dessen Begeisterung für optische Finessen der Wandmalerei sowie für die Schönheit ornamentaler Ordnungen. Ob nah oder fern – Feistauer überrascht aus unterschiedlichsten Blickwinkeln nicht nur durch die scheinbar unendlichen Variationen seiner auf zwanzig Farben reduzierten Palette. Die Werke beeindrucken auch durch den spürbaren Reichtum, der sich innerhalb einer strengen Anordnung minimalistischer Formen in vielfältigsten Beziehungen entfalten kann.

Vita

1981 geboren in Stralsund

2001 – 2004 Ausbildung zum Glas- und Kerammaler in Bergen auf Rügen und in Meißen

2004 – 2011 Studium an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle bei Prof. Ulrich Reimkasten

2011 – 2013 Meisterschüler bei Prof. Ulrich Reimkasten

2012 Lehrbeauftragter für Wandmalerei im Fachgebiet Textile Künste an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle

2012 Atelierstipendium das Landes Sachsen-Anhalt im Kunstverein Roederhof e.V.

seit 2014 Mitglied im SEPIA – Institut für Textile Künste e.V. und der Arbeitsgruppe Sepia-Professionals - gemeinsame Projekte für Kunst-am-Bau

seit 2017 Mitglied im Künstlerbund Mecklenburg und Vorpommern e.V. im BBK

seit 2018 Mitglied der interdisziplinären Produzentengalerie Intershop in Leipzig

Lebt und arbeitet in Leipzig.

Bildnachweis

Martin Feistauer | SP006MF | SP017MF | SP018MF | Acrylfarbe auf Multiplex | 30 x 40 cm

Martin Feistauer | SP007MF | 2018 | Acrylfarbe auf Leinwand | 41 x 55 cm

Alle Abb. fotografiert von Martin Feistauer

 

Marike Schreiber

marikeschreiber@hotmail.com | www.marikeschreiber.de

Artist Statement

Mich interessiert die Beschaffenheit von wissenschaftlichen Abbildungen. Die Formen und Farben der in Bilder übersetzten Daten, Modelle und metaphorischen Begriffe sind Chiffren eines bestimmten Blickes auf die Welt – von Vorstellungen des Mensch- und/oder Natur-Seins an sich.

Wie diese Bilder gemacht sind, versteckt sich jedoch oft hinter glatten Oberflächen und grellen Farben. Um hier einen Bruch herbei zu führen, arbeite ich meist dreidimensional, ich benutze die zweidimensionalen Abbildungen als Material für modellhafte Skulpturen und Installationen aus Holz. Die Farbigkeit erzeuge ich mit Bunt-, Aquarell- und Grafitstiften.

Vita

1982 geboren in Neustrelitz

2002 – 05 Studium Kunstpädagogik, Kommunikationswissenschaft und Kunstgeschichte, Universität Greifswald

2013 Diplom Medienkunst, Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig

2017 Meisterschülerinnenstudium bei Prof. Helmut Mark, Hochschule für Grafik und Buch-kunst Leipzig

2008 – 19 Gründung und Leitung des Kunstraums „Praline“ in Leipzig

seit 2020 Mitglied im Künstlerbund Mecklenburg und Vorpommern e.V. im BBK

Bildnachweis

Marike Schreiber | Scales III | 2021 | Installation | Buntstift auf Holz | Größe variabel

Marike Schreiber | Spiegelneuronen | 2017 | Objekt | Chromspray auf Holz | 25 x 57 x 5 cm

Alle Abb. fotografiert von Marike Schreiber

 

Ausstellungsreihe ECHO - Kunst im Widerhall

Die Ausstellungen im KUNSTraum SCHWERIN werden jedes Jahr einen anderen Themenschwerpunkt verfolgen. 2021 zeigt der KUNSTraum SCHWERIN die Ausstellungsreihe ECHO – Kunst im Widerhall in sieben Ausstellungen. Diverse künstlerische Sprachen, Ausdrucksformen und Medien werden über das Jahr präsentiert.

Der Topos des Widerhalls bezieht sich auf mehrere Ebenen. Das Konzept sieht vor, dass in jeder Ausstellung jeweils zwei Bildende Künstler*innen gleichzeitig den Ausstellungsraum bespielen und somit zwei künstlerische Positionen im Widerhall aufeinander und auf den Raum reagieren. Übertragen gesprochen gehen von den künstlerischen Arbeiten, aber auch dem Rezipienten, Signale aus, die auf ein Gegenüber treffen, reflektiert werden und einen Widerhall erzeugen. Im besten Falle bewirken sie einen langen Nachhall.

Kunst in neuen Räumen: Der KUNSTraum SCHWERIN

Der Künstlerbund MV in neuen Räumen: Die neue Geschäftsstelle des Berufsverbandes der Bildenden Künstlerinnen und Künstler in M-V befindet sich in der Goethestraße 15 am Platz der Jugend in Schwerin. Angeschlossen an die neue Geschäftsstelle des Künstlerbundes MV liegt der KUNSTraum SCHWERIN: Mit dem KUNSTraum SCHWERIN wurde ein neuer Ausstellungsraum für zeitgenössische Bildende Kunst sowie ein Ort der kulturellen Begegnung und des Austausches in Schwerin eröffnet.

In der Konzeption des Ausstellungsprogramms verfolgt der Künstlerbund MV das Grundprinzip „Kunst im Stadtraum“ – Innen- und Außenraum gehen ein fluides Miteinander ein. Offen, kommunikativ und inspirierend setzt der KUNSTraum SCHWERIN mit seinen Ausstellungen zeitgenössischer Kunst, der Vielfalt der künstlerischen Ausdruckformen und diversen Veranstaltungsformaten einen neuen ästhetischen und kulturellen Fixpunkt in der Landeshauptstadt Schwerin.

Kontakt

Projektleitung / Kuratorin KUNSTraum SCHWERIN: Susanne Gabler

kunstraum@kuenstlerbund-mv.org | mobil: 0162 6023391

Projektleitung Künstlerbund MV: Annekathrin Siems

info@kuenstlerbund-mv.org | Telefon: 0385 565009

Anneliese Schöfbeck / Rainer Kessel - Schwerin

Anneliese Schöfbeck (Malerei) und Rainer Kessel (Skulpturen)

17/04/2021 bis 23/05/2021

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Kunst-Wasser-Werk e.V.

Altes Wasserwerk Neumühle - Neumühler Straße 80 - 19057 Schwerin

Geöffnet von 17.04.2021 bis 23.05.2021
Öffnungszeiten:
freitags bis sonntags 14.00 bis 18.00 Uhr

Unter Beachtung der aktuellen Bestimmungen:
nur mit negativem zertifizierten tagesaktuellen
Schnell- oder Selbsttest (z. B. in Apotheken,
Testzentren oder Betrieben durchgeführt),
nur mit Voranmeldung.

Zudem sind die aktuellen Corona-Bestimmungen
des Landes und der Landeshauptstadt zu beachten:
Öffnung nur wenn es das lokale Infektions­geschehen bzw. die Inzidenzwerte erlauben.
Bitte informieren Sie sich tagesaktuell!

Voranmeldung für Besichtigungstermine unter:
0152 54308558
(Terminvereinbarung MI bis SA, 15 bis 19 Uhr)

Gertraude Bauer - Ribnitz-Damgarten

Gertraude Bauer, Bildhauerei und Vera Schwelgin, Malerei und Grafik

13/04/2021 bis 26/06/2021

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Gertraude Bauer, Bildhauerei und Vera Schwelgin, Malerei und Grafik

13.04. bis 26.06.2021

geöffnet: dienstags bis samstags von 11 bis 17 Uhr (Die aktuellen Infektionsschutzmaßnahmen sind zu beachten.)

 

Gertraude Bauer,

1950 in Halle an der Saale geboren, beschäftigt sich ausschließlich mit der figürlichen Skulptur.

Ihr Anliegen ist es, die Ausdruckskraft des menschlichen Erscheinungsbildes aufzuspüren und in eine gültige dreidimensionale Form zu übertragen.

Vorzugsweise arbeitet sie mit Naturmaterialien wie Holz und Stein.

In der Auseinandersetzung mit dem Ausgangsformat, der Beschaffenheit und Wirkung des Materials wird die ursprüngliche Komposition so lange in Frage gestellt und modifiziert, bis der gewünschte Ausdruck erreicht ist.

Der Arbeitsprozess ist beendet, wenn sich die Idee im Raum behauptet und als Skulptur wirken kann.

 

Vera Schwelgin,

1943 in Warnalischken/Litauen geboren, lebt und arbeitet seit

1986 in Berlin.

Obwohl Malerei und Holzschnitt in ihrem Schaffen gleichberechtigt sind, bevorzugt sie in den letzten Jahren den Holzschnitt. Durch die abstrahierte menschliche Figur thematisiert sie Nähe und Ferne, Freude und Trauer, Liebe und Hoffnung im Miteinander der Geschlechter.

Es entfalten sich erdverbundene Seinszustände, archaische Körper mit sparsamen Gesten, keine Erzählung, sondern eine lyrische Aussage.

Ausgangspunkt sind die Konzeption und die Materialien, China- oder Japanpapiere sowie mehrere geschnittene Druckstöcke und die Farben. Diese werden aus Pulver-, Siebdruck- und Ölfarben gemischt. Zum Drucken soll eine transparente Wirkung der Farbe erreicht werden, wodurch sich eine gewünschte malerische Wirkung darstellt.

So entstehen hauptsächlich unikate Blätter und keine üblichen Auflagen.

 

Galerie im Kloster
Kunstverein Ribnitz-Damgarten e.V.
Im Kloster 9
18311 Ribnitz-Damgarten

Telefon 03821.4701
Fax 03821.889140
info@galerie-ribnitz.de

http://www.galerie-ribnitz.de/

kunstlandschaft.works

digitale Präsenz der Ausstellung Kunstlandschaft 10 Bedarfshaltestelle

02/03/2021

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Webpräsenz www.kunstlandschaft.works

Ziel

Die Website dient als Plattform für neue Präsentationsformate und vielfältige künstlerische Angebote. Im Vordergrund steht Sichtbarkeit und Präsentation der teilnehmenden Künstler*innen der Ausstellungsreihe Kunstlandschaft sowie die Begleitung der „analogen“ Ausstellungen selbst.

Die Künstler*innen haben die Möglichkeit, sich mit ihren Werken, Texten und Hintergrundinformationen in eigenen digitalen FREIRÄUMEN auf der Website vorzustellen, ein LABOR nimmt die Ausstellungsthematik durch interdisziplinäre Gastbeiträge in den Fokus und die Ausstellung Kunstlandschaft 10 Bedarfshaltestelle wird in Beiträgen vorgestellt und im ARCHIV dokumentiert.

Entstehung

Auf Grund der Corona-Pandemie und den damit einhergehenden Beschränkungen des Ausstellungsbetriebes konnte die Ausstellung Kunstlandschaft 10 Bedarfshaltestelle nicht wie geplant 2020 stattfinden und wird in diesem Jahr vom 13.5.-13.6.2021 im Kulturhaus Mestlin gezeigt.

Das Projektteam der Kunstlandschaft hat sich entschlossen, kreativ auf die Situation zu reagieren. Kulturellen Leerstellen bzw. „Bedarfshaltestellen“ im Ausstellungswesen, die durch abgesagte und verschobene Ausstellungen und Veranstaltungen entstanden sind, wird mit einem kreativen Angebot begegnet: Die Werke der Künstler*innen der Kunstlandschaft 10 Bedarfshaltestelle werden in eine „digitale Kunstlandschaft“ überführt und dort ausgestellt.

Digitale FREIRÄUME

Analog zur realen Ausstellungssituation erhalten die Künstler*innen einen Raum, in diesem Falle einen digitalen FREIRAUM, in dem sie ihr Schaffen, aber auch sich selbst als Person, präsentieren können. Die Besonderheit dieses freien Formates besteht darin, dass die Künstler*innen neben den Werkpräsentationen ihre FREIRÄUME mit weiteren ergänzenden, kreativen Beiträgen füllen können. Individuelle Filmbeiträge, welche z.B. Einblicke in die künstlerischen Arbeitsprozesse oder Ateliers geben, Audiobeiträge zu den ausgestellten Werken, Gespräche mit interessanten Interviewpartner*innen zu gesellschaftlichen Fragestellungen, Performances und vieles mehr wird die FREIRÄUME der Künstler*innen füllen. Den Rezipient*innen wird die Möglichkeit eines intensiven, umfänglichen Kunsterlebnisses geboten, indem sie Einsichten in Arbeitsweisen, Ideen, Hintergründe und die Komplexität der künstlerischen Arbeit erhalten. Auf diese Weise wird Kunst in anderen Kontexten erlebbar und gleichzeitig facettenreich präsentiert und vermittelt.

LABOR – interdisziplinäre Gastbeiträge

Neben den künstlerischen Inhalten der FREIRÄUME werden Beiträge mit bzw. von Personen des kulturellen, wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens beispielsweise Philosoph*innen, Soziolog*innen, (Foto)Journalist*innen, Kabarettist*innen etc. angelehnt an die Ausstellungsthematik im LABOR veröffentlicht. Aus anderen Kontexten heraus ergeben sich neue und spannende Blickwinkel auf zeitgenössische Bildende Kunst. Es werden spartenübergreifende Verknüpfungen hergestellt und präsentiert.

ARCHIV – Dokumentation der Ausstellungsreihe Kunstlandschaft

Die Homepage dient zudem dazu, die Ausstellungsreihe Kunstlandschaft digital einzufangen, aber auch festzuhalten. Das vergängliche Ausstellungserlebnis bleibt sichtbar. Exponate, grafische Erzeugnisse, Eindrücke des Rahmenprogramms, Pressestimmen und die begleitenden digitalen Angebote der Homepage werden im ARCHIV auf der Homepage dokumentiert.

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Die Webpräsenz dient zudem als Medium der Öffentlichkeitsarbeit. Das Publikum sowie die Medienvertreter*innen werden im Vorfeld der Ausstellungen gezielt informiert und Pressemitteilungen, Teaser und Vorabinformationen zu den Inhalten der Ausstellung, teilnehmende Künstler*innen veröffentlicht. Ein Instagram-Account begleitet die Ausstellungsreihe Kunstlandschaft parallel mit interessanten und kurzweiligen Neuigkeiten.

Projektteam: Susanne Gabler, Christof Krüger, Anna Silberstein, Annekathrin Siems

Kontakt: kunstlandschaft.works@gmx.de

 

it's all about status - Rostock

Objekte und Fotografien von Susanne Gabler

21/10/2020 bis 16/04/2021

 

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It's all about Status

Die gesellschaftliche Position eines Menschen bestimmt seinen Status. Der Status dieses Menschen bestimmt den Horizont seiner Möglichkeiten und Probleme.

Gablers Arbeiten thematisieren die Ursachen und den gesellschaftlichen Umgang u.a. mit ökologischen, letztlich aber immer auch sozialen Ungleichheiten. Diese sind untrennbar mit dem Status verknüpft. Die Produktion und Rezeption von Kunst stellen hier keine Ausnahme dar. Susanne Gabler will mit ihrer Kunst Diskursveränderungen initiieren.

 

Eröffnung: Mittwoch, 21. Oktober 2020

Uhrzeit: 17 bis 20 Uhr

Rede: 18 Uhr, Wiebke Juhl-Nielsen / Kuratorin und Studienleiterin der Akademie

Ort: Evangelische Akademie der Nordkirche, Rostock

Am Ziegenmarkt 4 | 18055 Rostock | Telefon 0381-2 52 24 30  | rostock@akademie.nordkirche.de

https://www.akademie-nordkirche.de/akademie/kontakt/

 

Laufzeit: 21. Obtober 2020 bis 16. April 2021

Besuchszeit: zu den Bürozeiten der Akademie sind die

kein Eintritt

Verpuppung - Bad Doberan

Installation von Sieglinde Mix

06/11/2020 bis auf Weiteres verlängert

 

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Ausstellungseröffnung am 6.11.2020 um 18 Uhr

Die Installation ist rund um die Uhr einsehbar.

Kunstverein Roter Pavillon e.V.
Am Kamp
18209 Bad Doberan
T. 038203.12404
Email info@roter-pavillon.de