INSIGHT OUT 6 - SCHWERIN

Ausstellung mit TO Helbig und Jutta Albert

01/11/2022 bis 18/12/2022

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INSIGHT OUT 6

mit TO Helbig und Jutta Albert

01.11. – 18.12.2022

Vernissage: 01.11.2022, 18 Uhr

KUNSTraum SCHWERIN

Goethestraße 15, 19053 Schwerin, 0385565009, info@kuenstlerbund-mv.org

Mo-Do 10 -15 Uhr

 

TO Helbig

ARTIST STATEMENT

Seit einigen Jahren arbeite ich fast ausschließlich mit dem Medium Papier in all seinen Facetten. Die unendlich scheinende Vielfalt papiernen Materials und ihre flexible Anwendung faszinieren mich. Ich habe eine Technik entwickelt, die es mir ermöglicht, handgearbeitete Papiere aus Faserstoffpulpe in ungewohnten Größen herzustellen und zu gestalten. Es ist möglich, verschiedene Holzfaserstoffe oder auch papiernes Recyclingmaterial und andere Faserstoffe zu verarbeiten und diese auch beliebig zu tönen. Die entstehende Struktur der Papieroberfläche, deren samtige Ästhetik sowie die leuchtende Kraft und Tiefe sind etwas Besonderes bei den Blättern. Durch Reservierung von Flächen zwischen den Schichtungen entsteht grafische Klarheit. Meine Assoziationen schöpfe ich aus der vielfältigen Landschaft meines Wohnumfeldes, bzw. des Ostseeraumes. Ich verarbeite zudem zwischenmenschliche Sinnbilder, Verhaltensweisen und eigene Befindlichkeiten.

VITA

1961 geboren in Frankenberg | seit 1989 lebt und arbeitet in Pinnow bei Schwerin | seit 1998 selbständig als Maler und Papierkünstler | seit 1999 Mitglied im Künstlerbund Mecklenburg und Vorpommern e.V. im BBK | seit 2000 Mitglied der Künstlergruppe VIER | 2003 Förderung vom Land Mecklenburg-Vorpommern für einen Ausstellungskatalog Doppelband „Drei silber LKW“ und „Bildobjekte“ für die Personalausstellung im Schleswig-Holstein-Haus Schwerin  | 2007 Arbeitsstipendium der Hansestadt Rostock im Schleswig-Holstein-Haus Rostock | 2008 Kunstankauf des Landes Mecklenburg-Vorpommern (Papierskulptur) | 2009 Austauschstipendium des Künstlerhauses Lukas in der Villa Muramaris / Gotland Schweden gefördert durch das Land Mecklenburg-Vorpommern | 2013 Katalogförderung des Landes Mecklenburg-Vorpommern Ausstellungskatalog „Schiffsladungen“ | seit 2014 Mitglied der Gemeinschaft Wismarer Künstler und Kunstfreunde e.V. | 2017 Reisestipendium des Landes Mecklenburg-Vorpommern

KONTAKT

info@tohelbig.de | www.tohelbig.de 

 

JUTTA ALBERT

ARTIST STATEMENT

Das Schaffen von Jutta Albert repräsentiert in der Fülle, Mannigfaltigkeit, sowie künstlerischen Qualität, die Leistungsstärke an der schmalen Spitze gegenwärtiger Porzellangestaltung in Deutschland. Ihr umfangreiches Œuvre das von Servicegestaltung bis zu baugebundener Kunst alle Ausdrucksformen künstlerischen Arbeitens mit Porzellan umfasst, ist das Ergebnis ihrer schöpferischen Vorstellungskraft, Experimentierfreude sowie strenger Selbstdisziplin. Die Objekte entwickeln sich in wohldurchdachter Folgerichtigkeit. Die Perfektionistin, experimentiert, untersucht und verändert bei der Entwicklung jeder neuen Gestaltungsidee bis sie ein Optimum an Ausdruckskraft erreicht hat. Gleichzeitig lässt sie sich von überraschenden Reaktionen des Materials anregen. Sie weist damit dem sensiblen und mit der Aura der Fragilität umgebenen Porzellan eine in dieser Art bisher kaum gekannte gestalterisch- künstlerische Aussagekraft im öffentlichen Raum sowie in der privaten Lebenssphäre zu.

(Hans-Peter Jakobson)

VITA

1954 geboren in Cottbus | 1973 -1979 Studium an der Hochschule für Kunst und  Design, Halle Burg Giebichenstein, Abschluss Diplom | seit 1979 freiberuflich tätig | Aufbau einer eigenen Werkstatt | seit 1982 Mitglied im VBK-DDR | seit 1991 Mitglied im Künstlerbundes Mecklenburg und Vorpommern e.V. im BBK | 1991 Gründung des Kunstverein Wiligrad e.V. | seit 1994 Geschäftsführerin des Kunstvereins Wiligrad e.V. | 1992 Teilnahme am 1. Internationalen Porzellanworkshop Kahla | seit 1995 Arbeiten unter anderem im Bereich baugebundener Kunst | vertreten in zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen | seit 1985 zahlreiche Ausstellungen und –beteiligungen im In- und Ausland | zahlreiche Auszeichnungen und Preise

KONTAKT

albert-kronshof@t-online.de | www.albert-art.de

Zwei Töchter im Schnee - Rando Geschewski und Christian Weihrauch - Zeichnungen und Kupferstiche - Rostock

Ausstellung von Rando Geschewski und Christian Weihrauch

27/10/2022 bis 04/12/2022

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Zwei Töchter im Schnee
Rando Geschewski und Christian Weihrauch
Zeichnungen und Kupferstiche

Kunstverein zu Rostock


Am Mittwoch, 26. Oktober laden wir um 19:30 Uhr in die Galerie Amberg 13 zur Ausstellungseröffnung ein.
Die Ausstellung ist bis 4. Dezember zu den bekannten Öffnungszeiten (Dienstag bis Sonntag | 14 bis 18 Uhr) zu sehen.

Zur Ausstellung
Programmatischer Schwerpunkt des Jahres 2022 im Kunstverein zu Rostock ist eine Reihe von Doppelausstellungen
zu denen Rostocker Künstlerinnen und Künstler jeweils einen Gast „aus der Ferne“ einladen konnten. Künstlerische
Positionen aus Österreich und China ebenso wie aus Berlin und Leipzig treffen auf solche, die einem Stammpublikum
vielleicht schon länger bekannt sind, erzeugen durch diesen Blick über Grenzen Symbiosen und Bereicherungen.
Rando Geschewski und Christian Weihrauch kennen sich seit dem gemeinsamen Studium der Grafik und Malerei in
den 1990er Jahren an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein Halle bei Prof. Thomas Rug. Rando Geschewski lebt
und arbeitet heute in Rostock, Christian Weihrauch in Leipzig, wo er die Professur für Malerei und Zeichnung an der
Hochschule für Grafik und Buchkunst innehat.

Rando Geschewski
1963 geboren in Berlin
1990–1995 Studium Grafik und Malerei an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein Halle bei Prof.
Thomas Rug
1991–1994 Lehrauftrag für Naturstudium Burg Giebichenstein
1996–1998 Meisterschüler bei Prof. Werner Liebmann
1996–2001 Lehrauftrag für Naturstudium an der Hochschule Wismar
lebt und arbeitet in Rostock


Rando Geschewskis Bilder verhandeln das Heute, auch wenn sie zuweilen wie von vorgestern aussehen,
Geschichte einfrierend und wieder verflüssigend. Das Besondere seiner Kunst liegt in seiner Arbeitsweise
begründet. Rando Geschewskis Werke entstehen in einem offenen Prozess des Auftragens und Abtragens.
Der Künstler verwendet halbtransparente Architektenfolien, die eine haptisch interessante, raue
Oberfläche haben, welche zuerst mit Tusche, Feder oder Pinsel und mit Tuschestiften bezeichnet wird.
Teilweise kommt auch Ölfarbe zum Einsatz. Danach werden mittels Rasierklinge bestimmte Bildpassagen
wieder abgeschabt. Ähnlich der Sgraffitotechnik zur Bearbeitung von Wandflächen.
Übrig bleibt eine weiße Fläche mit einer Zentralfiguration. Wiederholte lasierende Übermalungen und
Schraffuren komprimieren das Ganze.
Vorherrschendes ästhetisches Ordnungsprinzip ist die Collage. Der Künstler übernimmt zeichnend und
malend Teile fotografischer Vorlagen, die aus Zeitungen und Zeitschriften stammen, und setzt sie neu
zusammen. Was stimmig wirkt, ist das Ergebnis einer langwierigen gedanklichen und handwerklichen
Entwicklung. In ihr kreuzt sich Geschewskis Hang zur Freiheit mit der Leitlinie der Compilation. Stets
pendelt der Künstler hierbei gekonnt zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit.
Dabei geht es gleichermaßen um das Abbildhafte wie das Zeichnungs- oder Malereispezifische, um das
Motiv und genauso um das Bild, verstanden als absoluter Zeichenraum.
Jede Komposition fasziniert den Augensinn durch ihren Furor. Es ist deutlich zu spüren: Rando Geschewski
verfügt über Gestaltungskraft. Er ist mit Power bei der Sache. Nach dem Abtauchen in die Linienlabyrinthe
und Gegenstandsaufsplitterungen führen ein paar präzis gesetzte Kürzel zurück an die erlösende
Oberfläche, wo überraschenderweise seit 2017 Zeichen des modernen Nomadismus und der Stadtflucht
aufscheinen, emotional vereiste Spitzbergen-Architekturen. Aspekte von mobiler Wohnlichkeit und die
Orientierungsreste einer Wahrnehmung unter Null verrätseln die Relationen. 

Christoph Tannert, »Wunder.Schnee.Danken« 2019

 

Christian Weihrauch
1966 geboren in Zella-Mehlis
1989–1995 Studium Grafik und Malerei an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein Halle bei Prof.
Thomas Rug
2011- 2014 künstlerischer Mitarbeiter für Malerei und Grafik Hochschule für Grafik und Buchkunst, Leipzig
seit 2015 Professur für Malerei und Zeichnung an der Hochschule für Grafik und Buchkunst, Leipzig
lebt und arbeitet in Leipzig


„mein alter Freund“
über meine Zeichnungen
Im Zeichnen bin ich zu Hause; ganz im kleinteiligen Focus der ständig wachsenden Räumlichkeit. Der
Aufenthalt im grafischen Gelände ist nur in wachen Setzungen von Punkt, von Linie und Schraffur möglich.
Beobachtungen aus der täglichen Sichtbarkeit flankieren meine Motive, manchmal sind sie das Motiv. Das
Stillleben als Rechtfertigung zum Betrachten und zum Verwandeln ist in den letzten Jahren wichtiger
geworden. Da gäbe es einerseits die bloße Erscheinung der Dinge zu nennen, ihre natürliche gewachsene
Form des „so Gewordenen“ mit möglichst lapidarer Anordnung und andererseits die Entdeckung feinster
Spuren des Zerfalls ob Stillleben oder allegorisches Erzählen. Die Feinheit der Zeichnung verbindet die
Motive.
Ich bin ein Erzähler. Das Fenster zu einer der Wirklichkeiten sollte eigentlich geöffnet bleiben, trotz
genauer Betrachtung spielt die flüchtige Begegnung, die sentimentale Erinnerung, die Metapher als Stück
vom Alltag den Grundton. So gibt es im Kleinen, am Tisch zu er-zeichnenden Format verschiedene
Auswuchtungen in die Bühne der Szenerie, in die Reste von Früchten, deren Gehäuse, Rindenhaut und
Schalenfältchen im Dialog stehen zwischen den Großen Formen und den kleinsten Ereignissen.
Die Kupferplatte ist ein glänzender Spiegel.
Früher im Buntstiftgebiet gab es eher kunsthistorische Introspektionen, kristalline Verdichtungen aus
mehrdimensionalen Betrachtungen der Meister und des Postkartenarchives, heute sind es Begegnungen
im Kupferstich. Das stichelnde Umranken eines Gesichts neben dem Apfelbaum ist genauso präsent wie
der Blick ins Kerngehäuse. Meine Figuren scheinen aus den gestochenen Früchten und Zweigen zu
stammen. Die Großvaterfigur ist ebenso Freund wie Lehrmeister: der Kupferstich ist Ansporn aus
Erinnerung.
Mein alter Freund ist ein Weggefährte, die selbige Zeichnung zeigt den Wanderer im Wald von Linien und
Flechten, den Naturburschen und gemächlichen, weil erfahrenen Freund. Der Begleiter löst sich von ihm,
der Sterbende als Sinnbild wird durchsichtig und verschwindet im Dickicht.
Christian Weihrauch

 

Kunstverein zu Rostock
Amberg 13
18055 Rostock

Telefon: 0381-4591222
www.kunstverein-rostock.de

Anneliese Schöfbeck – Arkadien in jedem Winkel. Arbeiten auf Papier 1957-2020 - Wustrow

Ausstellung von Anneliese Schöfbeck

22/10/2022 bis 26/02/2023 

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„Anneliese Schöfbeck – Arkadien in jedem Winkel. Arbeiten auf Papier 1957-2020“

Die diesjährige Herbstausstellung im Fischlandhaus Wustrow ist dem Schaffen Anneliese Schöfbecks gewidmet.

Ihr über viele Jahre kontinuierlich gewachsenes, umfangreiches Lebenswerk besitzt eine überzeugende innere Schlüssigkeit und Lebendigkeit. Die im Vogtland Geborene hat in Greifswald und Berlin studiert und lebt seit 1974 mit ihrem Mann Wilko Hänsch in Hohen Viecheln in der Nähe von Wismar. Aus einer bewusst eingenommenen Randposition in der DDR, wo die sich unpolitisch gebende Landschafts- und Stillebenmalerei mit dem Schwerpunkt auf der Lösung grundsätzlicher Gestaltungsfragen in ihrer Unangepasstheit an die geltende kulturpolitische Linie immer auch provokativ wirkte, entwickelte sich ihr Schaffen auch nach 1990 konsequent „gegen den Strom“ weiter. Ihre an der klassischen Moderne, vor allem am Expressionismus, geschulte Bildsprache visualisiert ihre persönliche Welterfahrung immer wieder neu von Grund auf - ehrlich, emotional und kraftvoll. Viele ihrer Werke entstanden in Mecklenburg-Vorpommern, andere aber auch auf Reisen in entfernte Landschaften. Dabei ist ihr Landschaftsbild in hohem Maße zeichenhaft für allgemeines Welterleben geworden. Bis heute arbeitet die 86-Jährige mit großer Disziplin und Leidenschaft an neuen Bildlösungen. In Würdigung ihres Lebenswerkes wurde sie für den Kunstpreis der Mecklenburgischen Versicherungsgruppe 2022 nominiert.

In der Ausstellung im Fischlandhaus Wustrow sind etwa 45 Werke aus allen Schaffenszeiten der Künstlerin zu sehen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Zeichnungen und Grafik, aber auch Collagen und großformatige farbige Malereien auf Papier werden gezeigt. Thematisch überwiegt die Landschaft: Ländlichkeit in vielerlei Gestalt und Stimmung, der eigene Hof mit Werkstatt und Atelier des Künstlerpaares – und natürlich sind auch Blicke auf die Ostsee von verschiedenen Ufern aus dabei, darunter Oslo, Lohme und Ahrenshoop.

Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit dem Kunstmuseum Ahrenshoop

Die Ausstellung ist vom 22. Oktober 2022 bis 26. Februar 2023 zu sehen.

Öffnungszeiten:

Mo, Di                           10  12 und 14 – 17 Uhr

Do                                 10  12 und 14  18 Uhr

Fr - So, Feiertag         11 – 16 Uhr

Fischlandhaus Wustrow, Neue Straße 38, 18347 Ostseebad Wustrow

Telefon 038220 80465

Nah und fern - Wismar

Malereien, Collagen und Installationen von Kerstin Borchardt

30/09/2022 bis 13/11/2022

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nah und fern

Kerstin Borchardt - Malerei, Collage, Grafik

30.09.–13.11.2022
Ausstellung | Di–So  10–18 Uhr (ab 01.11. 10–16 Uhr)

Lyrik-Lesung und Künstlergespräch "Zu schnell zu nahe"
Di 04.10. 16 Uhr

Eintritt für die Kunstausstellung 3,00 €, ermäßigt 2,00 €
(für alle Ausstellungen des Schabbell 6,00 €, ermäßigt 4,00 €)

Schabbell WISMAR
Schweinsbrücke 6/8
23966 Wismar
Tel.: 03841 2243110
museum@wismar.de
www.wismar.de/Tourismus/Museum-Schabbell

sammeln, ordnen, stören - Kloster Rehna

Ausstellung von Renate U. Schürmeyer

11/09/2022 bis 15/12/2022

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Ausstellung sammeln, ordnen, stören

von Renate U. Schürmeyer

Kloster Rehna,  Kirchplatz 1a, 19217 Rehna

Eröffnung am Sonntag, 11. September um 16 Uhr

11. September bis 15. Dezember 2022

Dienstag bis Freitag: 10 - 16 Uhr



Im Rahmen von REHNA KUNST wird die Ausstellung sammeln, ordnen, stören am 11. September um 16.00 Uhr im Kloster Rehna eröffnet. Renate U. Schürmeyer hat sich in einem Recherche-Stipendiums von Neustart Kultur mit der Klosteranlage Rehna befasst. Ihre daraus entstandenen Arbeiten verweisen auf die Ästhetik der Architektur und die Geschehnisse in diesen Gebäuden. Das Nebeneinander von Gebet, Andacht und Bestrafung und die strikte Strukturierung des Lebensalltags in einem Kloster sind die Themen, die die Künstlerin aufgreift. Renate U. Schürmeyer interessieren die Zusammenhänge und gegensätzlichen Wirkungen von Ästhetik, Ordnungen und Störungen, zwischen zerbrechlich und brutal in mannigfaltigen Wiederholungen.


Der Ort und ihre Kunstwerke erinnern an das Streben nach Vollkommenheit und verweigern gleichwohl nicht den Blick auf die immer wiederkehrenden Risse, die die glatte Struktur aufbrechen. Die Objekte deuten, fast spielerisch, den durch Willkür und Unrecht entstandenen Schmerz an, der an diesem Ort so dicht verwoben ist mit dem Glück der Seligkeit. In zerbrechlich wirkenden Schalen sind spitze, verletzende Gegenstände angeordnet. Oft ergeben sich Muster.

 

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Renate U. Schürmeyer
Jeese 13
23936 Bernstorf

Tel: 03881 758278

www.renate-schuermeyer.de
www.das-eck-grevesmuehlen.de

von wegen - Schwerin

Ausstellung der Absolventinnen des Projektes mentoringKUNST 2020-2022

10/09/2022 bis 13/11/2022

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KUNSTVEREIN
FÜR MECKLENBURG UND VORPOMMERN
IN SCHWERIN

KUNSTHALLE im E-Werk
Spieltordamm 5|19055 Schwerin

Laufzeit: 10. September- 13. November2022

Vernissage : 9. September 2022, 19 Uhr

Veranstalter: Kulturwerk des Künstlerbundes Mecklenburg und Vorpommern e.V. im BBK

Kuratorin: Nadine Grünewald

KÜNSTLERINNEN UND AUTORINNEN

Caroline Barth

Karen Clasen

Jacqueline Duhr

Everest Girard

Pauline Haß

Johanna Herrmann

Ines Kakoschke

Karen Kunkel

Maria Müller

Jana Rot

Stefanie Rübensaal

Karin Schroeder

Anett Simon

Silke Staben

 

RAHMENPROGRAMM

Freitag, 9.9.2022, 19 Uhr, Vernissage

Begrüßung durch den Vorstand des Künstlerbundes Mecklenburg und Vorpommern e.V. im BBK

Einführung in die Ausstellung durch Nadine Grünewald, Kuratorin

Initiale Aktion zu „Black Box“ von Anett Simon

Samstag, 2.10.2022

16 Uhr „Johanniskraut & Frauenmantel“ - Lesung und druckgraphische Vorführung zum Künstlerbuch von Anett Simon und Ines Kakoschke

18 Uhr Künstlergespräch mit Jana Rot und Lesung von Everest Girard


Samstag, 22.10.2022
15 – 22 Uhr Nacht des Wissens (verlängerte Öffnungszeit)
19 – 20:30 Uhr „VON WEGEN WORTE“ - Lesung von Everest Girard und Ines Kakoschke

Samstag, 29.10.2022

15 – 22 Uhr Kulturnacht Schwerin (verlängerte Öffnungszeit)

Fassadenprojektion am E-Werk von Stefanie Rübensaal


Sonntag, 13.11.2022, 15 – 18 Uhr, Finissage
Happening zu „THE LETTER BOX“ von Caroline Barth
Performance zu „Ad Acta“ von Karen Kunkel & Pauline Haß

In Ordnung bringen...ein Versuch - Buchholz

Ausstellung mit Sieglinde Mix

10/09/2022 bis 23/10/2022

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Sieglinde Mix fasst mit ihrem Kunstprojekt die tragischen Ereignisse in Buchholz und Umgebung nach dem Ende des 2. Weltkriegs ins Auge. Es ist dem Gedenken der Massenverhaftungen der NKWD in den Jahren 1945-51 sowie den damit verbundenen Schicksalen der Kinder und Jugendlichen gewidmet, die damals unberechtigt angeklagt und z.T. verurteilt wurden, dem „Werwolf“ angehört zu haben. Diese für die Beteiligten folgenschwere und mit traumatisierenden Erfahrungen einhergehenden Ereignisse der Nachkriegsgeschichte wurden einer größeren Öffentlichkeit zumeist erst nach der Auflösung der DDR bekannt, denn die Überlebenden mussten Schweigeerklärungen unterschreiben und wurden von der Stasi überwacht. Bis heute erinnert vor Ort keine Tafel, kein Gedenkstein, keine biographische Notiz an das Schicksal dieser Jugendlichen, von denen sechs namentlich bekannte Jugendliche aus Buchholz und Umgebung stammen. 

Vor dem Hintergrund dieser geschichtlichen Kenntnisse beabsichtigt die Künstlerin mit dem Kunstprojekt etwas „in Ordnung (zu) bringen“ – also mit Hilfe der Kunst eine Erinnerungskultur in Szene zu setzen, die das, was damals geschehen ist, davor bewahrt, gänzlich in Vergessenheit zu geraten, ohne freilich das Unrecht damit „wieder gut machen“ zu können. Sie möchte, kurz gesagt, den Versuch wagen, in Ordnung zu bringen, was nicht in Ordnung zu bringen ist.

Ein das Projekt insgesamt leitender Gedanke ist dabei die Einsicht, dass man zwar erinnern kann
– an tausende Kinder und Jugendlichen die zwischen 1945 und 1951 in Ostdeutschland unschuldig verhaftet, gefoltert, verurteilt und erschossen wurden –, dass aber solche Erinnerungen nur wach bleiben, wenn sie immer neu erinnert werden können. Eben darauf zielt das Ausstellungsprojekt und die mit ihm verbundene Erinnerungsarbeit mit Rostocker Schülerinnen und Schülern (s.u.).

In der Kirche und auf dem Kirchhof entstehen Installationen, die dieses Thema aufgreifen und anregen, sich mit der Geschichte erneut auseinanderzusetzen. Der Gedenkstein für die im
1. Weltkrieg Gefallenen wird mit weißem Vlies zu einem Kokon verhüllt. Zwischen den Bäumen hängen Fahnen auf denen Schatten gedruckt sind. Im Mausoleum werden die Ausstellungsbesucher und -besucherinnen mit einer Installation von Tonfragmenten und Körperhüllen konfrontiert. In der Kirche werden Bannerfahnen, mit Stelen bedruckt, quer vor der Empore aufgespannt und als Installation auf dem Boden Körperhüllen verteilt (vgl. ähnliche Installationen der Künstlerin auf https://www.sieglinde-mix.de/). Diese Installationen auf dem Kirchhof, im Mausoleum und in der Kirche zielen auf eine die jeweiligen Sichtachsen und Raumperspektiven verhüllende und gerade dadurch „Dahinterliegendes“ entbergende bzw. in Vergessenheit Geratenes vergegenwärtigende ästhetische Erfahrung.

Demselben Anliegen dient auch ein mit dem Ausstellungsprojekt eng verbundenes Schulprojekt. Ausgangspunkt ist dabei ein alter Brauch aus dem 19. Jahrhundert: Sogenannte Gedenkbretter, die von Schreinern künstlerisch gestaltet wurden und zu Ehren der Toten aufgestellt wurden. Ziel ist es,  in Kooperation mit der Lehrerin Gabriele Struck von der Baltic-Schule Rostock Schülerinnen und Schülern zu einer Beschäftigung mit den Schicksalen der verfolgten und verurteilten Jugendlichen anzuregen und ihnen die Möglichkeit zu geben, für jeweils einen von ihnen ein solches Gedenkbrett zu gestalten und in bzw. an der KunstKirche Buchholz aufzustellen.

das GRÜNE ZITAT / Wild geträumt - Kaarz

Eine Ausstellung mit Stine Albrecht, Broder Burow, Annette Leyener, Ruzica Zajec u.a.

29/05/2022 bis 09/10/2022

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EINLADUNG ZUR AUSSTELLUNG

das GRÜNE ZITAT / Wild geträumt
im Park von Schloss Kaarz

Eröffnung: Samstag 28. Mai 2022 um 17 Uhr
Begrüßung: Katharina Dummann, Direktorin Schloss Kaarz mit Park  
Eröffnungsrede und Rundgang: Susanne Burmester, Kuratorin, Putbus

Stine Albrecht / Poseritz, Hagen Bäcker / Halle, Broder Burow / Kaarz, 
Daniela Fromberg / Berlin, Annette Leyener / Kaarz, Christoph Rodde / 
Dresden, Ruzica Zajec / Kaarz, Michael Zwingmann / Hannover

Dauer der Ausstellung: vom 29. Mai 2022 bis 9. Oktober 2022.
Ein Besuch des Schlossparks ist jederzeit möglich, Eintritt frei.

Schloss Kaarz mit Park / Obere Dorfstraße 6 / 19412 Weitendorf OT Kaarz 
038483 3080 / www.schlosskaarz.de / urlaub@schlosskaarz.de

KUNST IN DER PANDEMIE und E - KATALOG - DIGITAL

Online-Ausstellung von Regina Zacharski

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KUNST IN DER PANDEMIE + E - KATALOG

Digitale Plastiken und Texte als Antwort der Freiheit auf Angst, Angstmacherei + Wut: "Z" - Online-Ausstellung von Regina Zacharski

https://www.kunoweb.de/2022/01/13/z/

Corona-Chronik-digital

Der Zacharski - Zyklus - Z

online ab 5. Februar 2022

Kultur im Norden – KUNO    Kurator Paul Kroker

YOUTUBE Febr. 2022 KUNO : https://www.youtube.com/watch?v=WLmEfMJKCxM

10.2.22 18°° Webinar Uni Ulm ZAWiW : https://us02web.zoom.us/j/88491330722?pwd=N0xjUEQvdEhFU1hSUjNvVUk2Yk9EUT09

24.2.22 18°° Führung durch die Ausstellung mit Künstlerin und Kurator:

https://us04web.zoom.us/j/79581568931?pwd=Z-oozjOGj2RdfW9hbIJ4MhTVj1rQVS.1

kunstlandschaft.works

digitale Präsenz der Ausstellung Kunstlandschaft 10 Bedarfshaltestelle

02/03/2021

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Webpräsenz www.kunstlandschaft.works

Ziel

Die Website dient als Plattform für neue Präsentationsformate und vielfältige künstlerische Angebote. Im Vordergrund steht Sichtbarkeit und Präsentation der teilnehmenden Künstler*innen der Ausstellungsreihe Kunstlandschaft sowie die Begleitung der „analogen“ Ausstellungen selbst.

Die Künstler*innen haben die Möglichkeit, sich mit ihren Werken, Texten und Hintergrundinformationen in eigenen digitalen FREIRÄUMEN auf der Website vorzustellen, ein LABOR nimmt die Ausstellungsthematik durch interdisziplinäre Gastbeiträge in den Fokus und die Ausstellung Kunstlandschaft 10 Bedarfshaltestelle wird in Beiträgen vorgestellt und im ARCHIV dokumentiert.

Entstehung

Auf Grund der Corona-Pandemie und den damit einhergehenden Beschränkungen des Ausstellungsbetriebes konnte die Ausstellung Kunstlandschaft 10 Bedarfshaltestelle nicht wie geplant 2020 stattfinden und wird in diesem Jahr vom 13.5.-13.6.2021 im Kulturhaus Mestlin gezeigt.

Das Projektteam der Kunstlandschaft hat sich entschlossen, kreativ auf die Situation zu reagieren. Kulturellen Leerstellen bzw. „Bedarfshaltestellen“ im Ausstellungswesen, die durch abgesagte und verschobene Ausstellungen und Veranstaltungen entstanden sind, wird mit einem kreativen Angebot begegnet: Die Werke der Künstler*innen der Kunstlandschaft 10 Bedarfshaltestelle werden in eine „digitale Kunstlandschaft“ überführt und dort ausgestellt.

Digitale FREIRÄUME

Analog zur realen Ausstellungssituation erhalten die Künstler*innen einen Raum, in diesem Falle einen digitalen FREIRAUM, in dem sie ihr Schaffen, aber auch sich selbst als Person, präsentieren können. Die Besonderheit dieses freien Formates besteht darin, dass die Künstler*innen neben den Werkpräsentationen ihre FREIRÄUME mit weiteren ergänzenden, kreativen Beiträgen füllen können. Individuelle Filmbeiträge, welche z.B. Einblicke in die künstlerischen Arbeitsprozesse oder Ateliers geben, Audiobeiträge zu den ausgestellten Werken, Gespräche mit interessanten Interviewpartner*innen zu gesellschaftlichen Fragestellungen, Performances und vieles mehr wird die FREIRÄUME der Künstler*innen füllen. Den Rezipient*innen wird die Möglichkeit eines intensiven, umfänglichen Kunsterlebnisses geboten, indem sie Einsichten in Arbeitsweisen, Ideen, Hintergründe und die Komplexität der künstlerischen Arbeit erhalten. Auf diese Weise wird Kunst in anderen Kontexten erlebbar und gleichzeitig facettenreich präsentiert und vermittelt.

LABOR – interdisziplinäre Gastbeiträge

Neben den künstlerischen Inhalten der FREIRÄUME werden Beiträge mit bzw. von Personen des kulturellen, wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens beispielsweise Philosoph*innen, Soziolog*innen, (Foto)Journalist*innen, Kabarettist*innen etc. angelehnt an die Ausstellungsthematik im LABOR veröffentlicht. Aus anderen Kontexten heraus ergeben sich neue und spannende Blickwinkel auf zeitgenössische Bildende Kunst. Es werden spartenübergreifende Verknüpfungen hergestellt und präsentiert.

ARCHIV – Dokumentation der Ausstellungsreihe Kunstlandschaft

Die Homepage dient zudem dazu, die Ausstellungsreihe Kunstlandschaft digital einzufangen, aber auch festzuhalten. Das vergängliche Ausstellungserlebnis bleibt sichtbar. Exponate, grafische Erzeugnisse, Eindrücke des Rahmenprogramms, Pressestimmen und die begleitenden digitalen Angebote der Homepage werden im ARCHIV auf der Homepage dokumentiert.

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Die Webpräsenz dient zudem als Medium der Öffentlichkeitsarbeit. Das Publikum sowie die Medienvertreter*innen werden im Vorfeld der Ausstellungen gezielt informiert und Pressemitteilungen, Teaser und Vorabinformationen zu den Inhalten der Ausstellung, teilnehmende Künstler*innen veröffentlicht. Ein Instagram-Account begleitet die Ausstellungsreihe Kunstlandschaft parallel mit interessanten und kurzweiligen Neuigkeiten.

Projektteam: Susanne Gabler, Christof Krüger, Anna Silberstein, Annekathrin Siems

Kontakt: kunstlandschaft.works@gmx.de