Ausstellungen

WIR FEIERN DAS LEBEN, DIE KUNST UND UNSERE GEMEINSAMEN IDEEN - Mestlin

Kulturhaus Mestlin

16/10/2021, 17 Uhr

 

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An alle Kooperationspartner, Arbeitskreis, Kulturschaffende und KünstlerInnen

WIR FEIERN DAS LEBEN, DIE KUNST UND UNSERE GEMEINSAMEN IDEEN

 

Einladung zum Fest am 16.10.2021 um 17 Uhr ins Kulturhaus Mestlin,

Marx-Engelsplatz 1, 19374 Mestlin

Festtafel ist gedeckt, festliche Kleidung ist erwünscht, jeder bringe einen kleinen Schmaus und etwas Flüssiges mit. Kulturhaus-Sojanka ist reichlich vorhanden, Wasser und Kaffee auch.

(Festsaal ist geheizt)

Pläne werden geschmiedet, neue Ideen für das kommende Jahr gefunden/entworfen/entwickelt. Gemeinsame Erklärung am Ende des Abends.

Ausstellung „Sein oder Schein“, Fotoreportagen, kuratiert von Manfred Scharnberg und der Theaterfilm von Susanne Reichhard, „Des Kaisers neue Kleider“

Der Film läuft 15.30 Uhr. 

Das Kulturhaus ist an diesem Tag ab 14 Uhr geöffnet.

 

Rückmeldung über E-mail: sus.reichhard@googlemail.com 

Kultur- Mestlin e.V.

Lupinale - Südwestmecklenburg

Mai bis Oktober 2021

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Thema der LUPINALE 2021:

PANORAMA der VIELFALT

Positionen gegenwärtiger Kunst in Zeiten gesellschaftlicher Irritationen

Vielfalt – egal, in welchen Bereichen des Lebens - ist das Ergebnis fortschreitender Ausdifferenzierung im Prozess der gesellschaftlichen Entwicklung und der natürlichen Evolution.  Seit Jahrtausenden gilt sie als das Kriterium für Veränderung, Fortschritt – als die prägende Kraft nicht nur für die Gestaltung in der Natur (Darwin & Co lassen grüßen), sondern auch für die Entfaltung in der Gesellschaft. Die rasant wachsende Vielfalt in der Gesellschaft ist aber eine höchst ambivalente Angelegenheit: Zum einen führt sie zu einer Bereicherung und Ausweitung der Optionen, zum andern enthält sie ein zerstörerisches Potential der Bedrohung und Überforderung, weil sie den sozialen Zusammenhalt und die Herausbildung von Identität permanent herausfordert.

Wenn Vielfalt nicht strukturiert ist und der Einzelne sich mit immer mehr Lebensformen und Verhaltensweisen, Werten und Regularien, Kultur-, Konsum- und Medienangeboten etc. konfrontiert sieht, erzeugt das leicht Orientierungs- und Identitätsstress, führt zu Überforderung und belastet den Zusammenhalt der Gesellschaft. Die Herausbildung der eigenen und einer kollektiven Identität wird durch die fortschreitende Erosion identitätsstiftender Institutionen/Faktoren wie Traditionen und Rituale, Stände und Gilden, Kirche/Religion und Gewerkschaften/Parteien, die früher Orientierung boten

deren Geltung und Einfluss durch die fortschreitende Individualisierung und Demokratisierung dramatisch an Einfluss und Bedeutung verliert.

Durch die Digitalisierung, Internationalisierung/Globalisierung sind Umbrüche in den modernen Gesellschaften... haben die destruktiven Seiten der Vielfalt an Dramatik zugenommen. Immer mehr Menschen erleben/spüren die rasante Ausdifferenzierung der Gesellschaften, die zu einer wachsenden Unübersichtlichkeit entwickelten Gesellschaften führt, als eine Überforderung; sie reagieren mit Simplifizierungen, erliegen extremistischen Angeboten – Populismus, Rassismus – und werden Opfer von Schwarz-weiß-Ideologien, die die Vielschichtigkeiten und Widersprüchlichkeit ausdifferenzierter Gesellschaften simplifizieren und einfache Wahrnehmungsmuster/Wahrheiten und schlichte/unterkomplexe Lösungsansätze offerieren.

Was läuft in der Gesellschaft? Wie reagieren die Menschen darauf?

Was bietet/spiegelt die Kunst?

Ist sie hilfreich, verschärft sie die Situation, befördert sie die Entwicklung durch babylonische Verwirrungen, bietet sie neue tiefgreifende Einsichten/Erkenntnisse, bietet sie Lösungen, setzt sie Impulse oder potenziert sie die Verwirrungen, multipliziert sie die Sichtweisen und irritiert durch verrätselte Interpretationen?

Nun ist jede(r) Künstler*in brillant und exzellent – viele Künstler*innen sind ebenso überfordert von den überkomplexen, hochdifferenzierten Verhältnissen und Entwicklungen. Was sie von vielen Zeitgenossen jedoch unterscheidet, das sind ihre künstlerischen Ausdrucksweisen und die Fähigkeit, ihre Eindrücke, Erlebnisse und Empfindungen zu visualisieren, zu instrumentieren, zu verbalisieren, d. h. sie können sie anschaulich, sichtbar, wahrnehmbar machen und kommunizieren. Aufgrund der sie ermächtigenden Inspirationen können sie die Rolle des Seismographen wahrnehmen, der frühzeitig laufende und kommende Veränderungen/Entwicklungen erspürt und latente Strömungen im Unter- oder Hintergrund erahnt und sie durch die Produkte seiner/ihrer künstlerischen Arbeit offenlegt und damit für ein breiteres Publikum präsent machen kann, indem er/sie den Betrachter*innen ihrer Kunst Fingerzeige gibt und Zeitzeichen setzt.

Damit sind wir mitten im komplizierten Prozess der Codierung und Wahrnehmung, denn letztlich ist Kunst ein artifizielles Medium der Kommunikation und ein Mittel zum Transfer von Deutungen und Bedeutungen mittels des Einsatzes der vielfältigen Mittel, über die die Kunst verfügt: Linien und Formen, Farben und Klänge, Worte und Metaphern. Immer geht es bei der Kunst um Prozesse der Ver- und Entschlüsselung – also um eine sehr spezielle Art von Wahrnehmung.

Die Künstler*innen verdichten und verschlüsseln ihre Eindrücke und Erlebnisse, Diagnosen und Prognosen, Deutungen und Bedeutungen durch ihre spezifischen Arbeitsweisen und Ausdrucksformen – Malerei, Skulptur, Zeichnung, Grafik etc. – und machen den Betrachter*innen ein mehr oder weniger gelungenes/interessantes Angebot zur „Weltsicht/-erklärung“, das die Kunstinteressierten entschlüsseln müssen, um die „Narrative“ als Erzählungen begreifen,  verstehen, verarbeiten zu können. Je subtiler die „Verzifferung“, desto komplizierter die Entzifferung – bei der, mit Blick auf die zeitgenössische Kunst, nicht wenige verzagen und scheitern. Mit ein wenig Übung und Mühe kann es aber gelingen, die „Geheimsprache/-codes“ der Kunst zu „knacken“. Wenn das der Fall ist, dann entfalten Kunst und Kultur einen Zauber, der tiefe Gefühle, unverhoffte Einsichten und nachklingende Momente erzeugen kann. Kommt es zu solchen Glücksmomenten, dann können Begegnungen Impulse setzen, Aufklärungen ermöglichen und Orientierungen geben.

Die zeitgenössische Kunst bietet in ihrer Unübersichtlichkeit ... – kaum einer vermag sie noch angesichts ihrer ungeheuren Ausdifferenzierung zu überschauen – und es gibt nicht wie in der Phase der Moderne von etwa 1870 bis 1950 einige –ismen, anhand derer die vorherrschenden Strömungen, „Schulen“ oder Gruppierungen klassifizierbar sind – auch weil der Kunstbegriff eine fast grenzenlose Ausdehnung erfahren hat. Es gibt keinen Konsens über die Kriterien, die es unstrittig, einvernehmlich ermöglichen, von „guter“, gelungener Kunst sprechen zu können. Eine Diskussion über die fast grenzenlose Erweiterung des Kunstbegriffs wird in Expertenkreisen – so hat es den Anschein – gemieden. Das ist problematisch, denn wenn alles zu Kunst erklärt werden kann, ist es kaum noch möglich, gelungene Kunst von weniger gelungener zu unterscheiden; und es besteht die Gefahr der Beliebigkeit und der Entwertung von Geltung und Qualität, von belanglos oder zeitlos, von klassisch oder „trashig“. Nicht von ungefähr wird der Kalauer kolportiert „Ist das Kunst. oder kann das weg?“

Auch der erzielte Marktwert auf Auktionen, wo einige banal scheinende „Kunstwerke“ aberwitzige Summen in dreistelliger Millionenhöhe erzielen, ist kein relevanter Indikator für die tatsächliche Bedeutung eines Kunstwerks, geht es doch bei derartigen Transaktionen nicht um den KunstWERT, sondern um Spekulationen mit Objekten, die in den Tresor wandern, um nach einiger Liegezeit erneut vermarktet zu werden und Gewinne zu erielen. Eine üblich Blasenbildung im Spätkapitalismus, wo Geld im Überfluss im Umlauf ist und nach Anlagemöglichkeiten sucht: „Kunst“ (der Begriff ist in diesem Zusammenhang frevelhaft/pervers) wird zu einem spekulativen Anlageobjekt degradiert, ihres sinnstiftenden Gehalts und letztlich ihrer Magie beraubt und als Zockerware instrumentalisiert.

Trotz aller Irritationen, die diese unappetitlichen Auswüchse und Tendenzen mit sich bringen, ist es aller Anstrengungen wert, sich um Kriterien zu bemühen, anhand derer gute Kunst aus dem Schwall/Tsunamie des „Kunst“-Angebots selektiert werden kann.

Auch wenn es angesichts der inflationären (Fehl)Entwicklungen und der dadurch potenzierten Unübersichtlichkeit und Widrigkeiten der Kunstproduktion und ihrer Vermarktung schwierig ist, einen gewissen Überblick über das Kunstgeschehen zu erhalten, gibt es einige Kriterien, um nach Clustern „guter“ Kunst mit dem Potential zeitloser Geltung/Überdauerung zu suchen/fahnden. Bei der Bestimmung relevanter Kunst ist die Frage hilfreich, ob und was sie aussagt über Befindlichkeiten oder Bedingungen, Tendenzen oder Strukturen in den Prozessen und Umbrüchen, den Krisen und Konflikten, die für den Epochenumbruch von der Industrie- zur Informationsgesellschaft so kennzeichnend sind. Die Künstler*innen als Seismographen nehmen diese Entwicklungen und Wandlungen auf eine höchst unterschiedliche Art und Weise wahr. Deshalb gibt es eine Unzahl diverser Positionen in der aktuellen Kunst, die sich in vielerlei Hinsicht voneinander unterscheiden. Sei es durch ihren Fokus oder ihre Perspektive, ihre Herleitung oder Hinlenkung, ihre Farb- und Formgebung, ihre Methoden und Materialwahl.

Alle Kunstwerke, die gegenwärtig in Auseinandersetzung mit den politischen und psychologischen, ökonomischen und ökologischen, sozialen und kulturellen Herausforderungen produziert werden und in einem harten Wettbewerb um Beachtung und Geltung ringen, können – und seien sie noch so raffiniert oder komplex angesetzt/angelegt – nur spezifische Wahrnehmungen transportieren; sie unterliegen allesamt immer dem zwang/Gesetz zur Selektion und Fixierung auf ausgewählte Perspektiven und begrenzte Horizonte. Auch die Kunst verfügt nicht über den allumfassenden, alles durchdringenden blick. Da aber bei der Kunst die Intuition und die Imagination eine gewichtige Rolle spielen, mag es ihr das eine oder andere mal eher gelingen, die Substanz von Zusammenhängen und Beziehungen, Stimmungen und Schwingungen zu ertasten und festzuhalten – diese Magie ist der Kunst eigen, zeichnet sie aus und macht hat ihren Zauber aus.

Die Gestalter*innen und Macher*innen der 1. LUPINALE sind natürlich keine Zauberer, die mit sicherem Blick die Kunstwerke aus dem großen Strom der gegenwärtigen Kunstproduktion herausfischen, dazu fehlen eindeutige Kriterien, Zeit und natürlich auch das erforderliche Geld, um alles überstrahlende Kunstwerke in die Provinz zu holen. Doch das Team, das die 1. LUPINALE geplant, organisiert und schließlich realisiert hat, hat sich nach besten Kräften bemüht hat, einige Künstler*innen und deren Kunstwerke in den verschiedenen Ausstellungen zusammenzuführen und zu präsentieren, denen es gelungen scheint, wesentliche Ereignisse und Entwicklungen, Prozesse und Veränderungen so gekonnt „auf den Punkt“ gebracht zu haben, dass es sich für das Publikum lohnt, sich mit diesen Kunstwerken näher zu befassen und Gewinn aus ihnen zu ziehen: durch sinnliche Bereicherung, gedankliche Auseinandersetzung und emotionale Betroffenheit.

Prof. Dr. Wolfgang Vogt, redigiert von Ortrun Venth-Vogt 

KÜNSTLERGESPRÄCH CHRISTOPH RODDE - Schönberg

mit Annette Czerny u.a.

28/08/2021 um 17 Uhr

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KÜNSTLERGESPRÄCH CHRISTOPH RODDE

Sonnabend, 28.08.2021 / 17:00 Uhr / St.-Laurentiuskirche Schönberg

mit Anna Luise Klafs (Studienleiterin Kunst & Kirche in der Nordkirche), Dr. Matthias Wünsche (Nordkirche), Annette Czerny (Kuratorin der Ausstellungen im Schönberger Musiksommer), Moderation: Petra Haase (Lübecker Nachrichten)

Papier, Plastik, Stoffreste - (warum) ist das Kunst?

Eine immer wieder auftretende Frage - "was soll das darstellen?" oder "wozu soll das gut sein?" zielt auf die Suche nach der Information, die mit dem Kunstwerk gegeben sein soll.

Ein Kunstwerk provoziert durch seine Unverständlichkeit - eine Sinnsuche, die zu keinem Ergebnis führen muss.

Kunst als Kommunikation treibt diese an ihre Grenzen und macht so auf ihr Funktionieren, ihre Schwierigkeit und ihre Eigengesetzlichkeit aufmerksam.

In Kirchen, so auch in der St.-Laurentius-Kirche in Schönberg, trifft Kunst immer auf einen Raum, der geprägt ist durch Architektur, Bilder, Einrichtung.

Kirchen sind keine Galerien, sondern sakral überformte Räume. Das macht die Auseinandersetzung besonders spannend und stellt gleichzeitig eine besondere Herausforderung an den/die Künstler:in dar.

Ziel der Ausstellungskonzepte während der Spielzeit des Schönberger Musiksommers ist es, keine gefälligen Ausstellungen zu "parken". Kunst in der Kirche darf und soll auch irritieren und verunsichern. Der als konservativ geltenden Kirche sollten avantgardistische Ansätze gegenüberstehen, die neue Sichtweisen eröffnen, an alten Denkmustern rütteln und vielleicht auch nach theologischen Antworten auf Fragen suchen, die die Kunstwerke im Kirchenraum dem Betrachter stellen.

Annette Czerny, Kuratorin der Ausstellung

 

  1. SCHÖNBERGER MUSIKSOMMER
  2. Juni bis 12. September 2021

jeden Dienstag 20.00 Uhr und Sonderkonzerte

Musik und Kunst in der St.-Laurentiuskirche Schönberg

 

Organisationsbüro, Hinterstr. 4

D-23923 Schönberg / Mecklenburg

 

Karsten Lessing, organisatorische Leitung

Tel: 04541 - 830 849

Fax: 04541 - 8944976

Mobil: 0177 - 2740265

 

Gastgeberin: Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Schönberg

Veranstalter: Schönberger Musik und Kunst e.V.

www.schoenberger-musiksommer.de

www.facebook.com/schoenbergermusiksommer

Jetzt - Mölln

Videoperformance 

mit Christian Egelhaaf, Sabine Egelhaaf u.a.

19/09/2021 um 20:30 Uhr

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JETZT –  Videoperformance

urbane Kunst kontra Kulturverlust in Mölln mit Bild | Musik | Wort

Der Lauenburgische Kunstverein veranstaltet eine Videoperformance auf dem Alten Möllner Marktplatz. Das Wort JETZT wird animiert und immer wieder neu variiert auf die historischen Gebäude projiziert. Dazu gibt es musikalische Improvisationen und Text-Rezitationen.

VIDEO                Christian Egelhaaf

OBJEKTE           Sabine Egelhaaf

MUSIK               Andreas Krohn (voc), Benjamin Lütke (perc)

REZITATION      Sigrid Dettlof

 

Sonntag, 19. September 2021, 20.30 Uhr, Dauer ca. 30 Min.

Am Markt, vor dem Historischen Rathaus.

Der LKV lädt im Anschluss zu anregenden Gesprächen bei einem Glas Wein (oder Wasser) 

Dauer ca. 30 Min., Historischer Marktplatz Mölln

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Christian Egelhaaf

Waldstr. 32

23911 Mustin

www.foto-e.de

T 04546 223 M 0151 50851152

Lichthaus - Fredeburg

Videoperformance von Christian Egelhaaf und Andreas Krohn

11/09/2021 um 21 Uhr

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Samstag, 11. September · 21 Uhr

In der ca. 30-minütigen Videoperformance werden schwarzweiße Videos großflächig auf die Hülle eines Foliengewächshauses und die umliegenden Gebäude und Bäume projiziert. Die Videos zeigen streng geometrische Elemente und Text-Fragmente, die sich bewegen, mutieren, ihre Größe verändern. Es entstehen in Verbindung mit der Umgebung völlig neue Räume und Formen. Es gibt aber auch realistische Sequenzen ...

Live dazu improvisiert Andreas Krohn auf dem Synthesizer.

Im Anschluss nächtlicher Rundgang durch die Ausstellung 30 Jahre Domäne Fredeburg (s.o.)

 

Domäne Fredeburg, 23909 Fredeburg

Pool - Bad Doberan

Ausstellung und Begegnung

mit Grit Sauerborn, Julia Kausch u.a.

05/09/2021 bis 30/10/2021

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ATELIER QUADRADOS

KÜSTERGANG 4 | 18209 BAD DOBERAN

GEÖFFNET: MO & DO 11.00 -18.00 UHR | FR - SO 12.00 -18.00 UHR

 

AUSSTELLENDE KÜNSTLERINNEN:

DAGMAR HAUCKE-LIEBSCHER | JULIA KAUSCH | HEIDRUN KLIMMEY | GITTA NÖH | GRIT SAUERBORN | MAREN TEUBER

 

POOL

Sechs Künstlerinnen, die mit ihren Arbeiten im Land sowie international sichtbar sind und darüber hinaus Möglichkeiten des Austausches und der Begegnung mit Kunstschaffenden aller Metiers schaffen - erdachten bewusst in diesem Jahr das Kunst Projekt POOL. Ein Jahr liegt hinter uns, welches für uns alle noch nie da gewesene Herausforderungen in allen Bereichen bereithielt. Gerade jetzt kann dieses partizipatorische Kunstprojekt in der Galerie QUADRADOS selbst und im Außenraum der Stadt Bad Doberan stärkende, motivierende, hoffnungsvolle Impulse setzen. Einige Kunstwerke in dieser Ausstellung veranschaulichen die Gedankenwelt einerseits, aber auch Ideen und Ausdrucksmöglichkeiten des Schaffens während der Krise. POOL ist ein Raum für das Zusammenspiel der Künste in Inhalt, stilistischen Merkmalen und Arbeitsweisen und ebenso ein Ort für Vielfalt, Gleichstellung und Teilhabe. Die Besucher und Besucherinnen sind zur Teilnahme eingeladen. Mit interaktiven Offerten wie Workshops, Gesprächsrunden, begleitenden Konzerten in der Ausstellung möchten die teilnehmenden Künstlerinnen ein optimistisches Zeichen setzen und zu einem Neubeginn einladen.

 

PROGRAMM

05.09.2021 | 11.00 UHR

Vernissage/Matineé mit Musik von Mechthild Trautzettel

10.09.2021 | 12.00 -18.00 UHR

Workshop „Platz nehmen“, Stühle gestalten

02.10.2021 | 15.00 UHR | 17.00 UHR

Midissage/KunstHeute | Konzert mit Clemens Blaschek

09.10.2021 | 12.00 -18.00 UHR

Kulturnacht Bad Doberan bis 23.00 Uhr

30.10.2021 | 18.00 UHR

Finissage mit Musik von Tobias Wolff & Stuhlversteigerung

 

Gefördert durch den Landkreis Rostock und die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises

 

30 Jahre Domäne Fredeburg - Fredeburg

Ausstellung mit Christian Egelhaaf, Sabine Egelhaaf u.a.

01/09/2021 bis 10/10/2021

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1. September – 10. Oktober 2021

Arbeiten von Christian Egelhaf, Sabine Egelhaaf, Heidemarie Ehlke, Wilhelm Körner, Susanne Trapp zusammen mit Douglas Antonio

Zum 30jährigen Bestehen der Domäne Fredeburg bei Ratzeburg findet eine Ausstellung im Freien statt, in der mit den interdisziplinären Mitteln der Kunst das Verhältnis von Mensch und Natur problematisiert wird. Wir sind im Begriff, unsere Lebensgrundlagen zu zerstören und müssen darauf drängen, dass sich unser Handeln verändert und eine andere Politik unumgänglich wird. Eine Botschaft von Künstern, die begriffen haben, dass es so nicht weitergeht wir alle aktiv werden müssen.

Mehrere Arbeiten entstanden extra aus diesem Anlass.

Domäne Fredeburg, 23909 Fredeburg.
Die Ausstellung kann täglich besucht werden.

ECHO - KUNST IM WIDERHALL 5 - KUNSTRAUM SCHWERIN

mit  Karin Schroeder und Iris vom Stein

21/08/2021 bis 26/09/2021

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Fünfte Ausstellung im neuen KUNSTraum SCHWERIN

des Künstlerbundes Mecklenburg und Vorpommern e.V. im BBK

Laufzeit: 21.08. – 26.09.2021

Adresse: Goethestraße 15 | 19053 Schwerin

Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag 10 – 15 Uhr, gemäß der Corona-Landesverordnung M-V

Kuratorin: Susanne Gabler

ZUR AUSSTELLUNG

Thema: Linien

In der fünften Ausstellung der Ausstellungsreihe ECHO – Kunst im Widerhall des KUNSTraumes SCHWERIN sehen sie Arbeiten der Künstlerinnen Karin Schroeder und Iris vom Stein. Die Werke beider erforschen die Linie.

Karin Schroeder zeigt Zeichnungen aus ihrer Beschäftigung mit Grenzen. Zeichnerisch hat sie diese Grenzen hervorgearbeitet. In ihren Zeichnungen verdichten sich die Linien. Sie werden immer konzentrierter bis zu einer betonten Mitte. Dabei entsteht eine Dreidimensionalität. In dieser Räumlichkeit und Verdichtung der Linien werden die Grenzen spürbar. Damit visualisiert Karin Schroeder die Bedeutung von Grenzen und lässt uns Betrachter*innen die Übergänge ersehnen, nach denen sich diese Konzentration wieder auflöst.

Iris vom Stein zeigt uns in dieser Ausstellung ein visuelles Echo. In ihrer Arbeit zeigt sie die Reaktionen des Elements Wasser. Auf Fotodrucken sehen die Besucher*innen Wellenbewegungen. In deren Wiederholungen entdecken sie mit der Zeit die minimalen Veränderungen. In dieser Fokussierung können die Betrachterinnen und Betrachter die Resonanz des Wassers erspüren. In Iris von Steins Arbeiten konzentrieren sich die Linien kreisförmig auf eine Mitte.

Die Feinheit der Linien in dieser fünften Ausstellung zum Thema ECHO – Kunst im Widerhall ist einladend und meditativ. Beide künstlerische Positionen nähern sich in ihrer Zartheit so intensiv, dass die dahinterliegenden Thematiken fühlbar werden.

KARIN SCHROEDER

mail@karinschroeder.de | www.karinschroeder.de

ARTIST STATEMENT

Ich beschäftige mich mit Übergängen zwischen 2- und 3-Dimensionalität einerseits und dem Unvorherbestimmbaren, das entsteht, wenn ich einem festgelegten Handlungsprinzip konsequent folge.

Anhand solcher Handlungsmuster, deren Ursprung in der Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Thema, der Besonderheit eines Objektes oder einer Arbeitstechnik liegt, entstehen Zeichnungen, Objekte, Installationen und Arbeiten mit Mitteln der Fotografie.

VITA

1973 geboren in Rendsburg / Schleswig-Holstein

2001 Diplom-Abschluss Mode-Design HTW, Berlin

seit 2001 Tätigkeit als freischaffende bildende Künstlerin und Designern

2011 – 2016 Mitglied des Projektraumes Scotty Enterprises e. V., Berlin

2017 Umzug nach Carlow, Nordwestmecklenburg

seit 2020 Mitglied im Künstlerbund Mecklenburg und Vorpommern e. V. im BBK

2020 Arbeitsstipendium Mecklenburg-Vorpommern

2021 / 22 Mentee im Projekt »mentoringKUNST« des Künstlerbundes Mecklenburg und

Vorpommern e. V. im BBK

2021 Preis im Ideenwettbewerb »Kunst in Zeiten von Corona« des Kunst- und

Kulturrates Nordwestmecklenburg

2021 Reisestipendium Atelierhaus Salzamt Linz

BILDNACHWEIS

Grenze – Übergänge | 2020 – 2021 | Auswahl aus 11 Zeichnungen | Fineliner und Buntstift | 50 x 70 cm | Foto: Karin Schroeder

Grenze MV / SH-Übergang 1 und 2 | 2020 – 2021 | 2 Zeichnungen | Fineliner und Buntstift | 100 x 130 cm | Foto: Karin Schroeder

 

IRIS VOM STEIN

contact@irisvomstein.de | www.irisvomstein.de

ARTIST STATEMENT

Von den Dingen ausgehen, über sie hinausweisen. Durch die Reduktion auf Details den Prozess des Sehens selbst fokussieren und somit Ausdruck und Neuformulierung einer eigenständigen Bildwelt erschaffen, losgelöst vom Kontext, offen in alle Richtungen. Bei den aktuellen Werken kamen die Inspiration und Umsetzung direkt über die Begriffe der Ausschreibung »ECHO – Kunst im Widerhall«. Immer wiederkehrende Wellen, Höhen und Tiefen, unterschiedliche Reflexionen, ein nur scheinbar monotoner Rhythmus, der mit kleinen Veränderungen vielleicht diese eigenständige Bildwelt erschafft. Oder die sinnbildliche Darstellung eines Dialogs zwischen »Narcissus und Echo« aus Ovids Metamorphosen. Hierzu laden die Videoloops, ebenso in minimaler Darstellung, zum Schauen und Hören ein.

VITA

1968 geboren in Schwelm (NRW)

1984 – 1987 Berufsausbildung zur Fotografin

1988 Fachabitur für Design, Wuppertal

1992 – 1995 Studium an der Hochschule der Künste Berlin, FB 11

1993 Arbeitsstipendium der Hochschule der Künste

1996 – 2004 Mitglied des BBK, Berufsverband Bildender Künstler Berlins e.V.

1997 Stipendium der Künstlerförderung Berlin

1999 – 2000 Fortbildung »Screen-Design« bei CIMdata, Berlin

seit 2020 Mitglied im Künstlerbund Mecklenburg und Vorpommern e. V. im BBK

BILDNACHWEIS

SCHALLWELLEN | 2021 | Pigmentdrucke auf Papier | 30 x 30 cm

expedition nova - Greifswald

Künstlerische Entdeckungen aus Finnland und Deutschland

21/08/2021 bis 26/09/2021

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Ausstellung im St. Spiritus Kulturzentrum Greifwald

mit Kati Immonen, Elina Ruohonen, Cindy Schmid, Carolin Koss, Grit Sauerborn, Gudrun Brigitta Nöh, Sandra Schmedemann, Anna Silberstein, Sascha Sauerborn

Öffnungszeiten: Mo - Fr von 12-17 Uhr

Kontakt

Lange Straße 49/51

17489 Greifswald

Tel. 03834 8536-4444

Fax 03834 8536-4442

E-Mail: St.Spiritus@greifswald.de

Alte Meister, junge Meister – Traktor Schwerin und die Kunst des Boxens - Schwerin

Ausstellung mit Tino Bittner, Kerstin Borchardt, Susanne Gabler u.a.

05/08/2021 bis 21/11/2021

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Alte Meister, junge Meister – Traktor Schwerin und die Kunst des Boxens

Ausstellung im Schleswig-Holstein-Haus, Schwerin

Eröffnung am 14.8.2021 um 17 Uhr

Dauer: 15.8.–21.11.2021

 

Für mich is det ein totaler Quatsch, det janze Gerede über Boxen als Kunstform. Wat soll det?

Graciano Rocchigiani

 

Der Schweriner Boxclub galt zu DDR-Zeiten als einer der erfolgreichsten Amateur-Boxclubs

weltweit und auch der Nachfolgeverein ist als amtierender Deutscher Meister auf Erfolgskurs,

Schwerin ein Leistungsstützpunkt der Boxnationalmannschaft.

Die Ausstellung führt mit Kunst und Designobjekten in die Welt des Boxens ein. Mit vielen

Fotos, Plakaten und Medieninstallationen begleitet das Publikum die Boxer und Boxerinnen

des SC und des BC Traktor Schwerin in den Ring. Die Boxgeschichten geben dabei auch

Einblicke in die regionale und internationale Zeitgeschichte vor dem Hintergrund des Kalten

Kriegs. Künstlerinnen und Künstler thematisieren das Boxen mit Malerei, Fotografie und

Rauminstallationen, teils mit eigens für die Ausstellung entstandenen Werken. Persönliche

Erinnerungsstücke schaffen in Kombination mit künstlerischen Sichtweisen neue

Erfahrungsräume.

 

Mit Kunst von Tino Bittner, Kerstin Borchardt, Susanne Gabler, Manfred Klement, Vera Kopetz,

Stefan Nestler, Kathrin Rabenort, Hans W. Scheibner, Rainer Viltz und Fotografien von Manfred

Klement, Ernst Höhne, Wolfgang Behrendt und vielen mehr.

 

Veranstaltungen:

Box-Workshops mit WeltmeisterInnen, Europameistern oder Deutschen MeisterInnen vom BC

Traktor Schwerin.

Termine, Donnerstag, jeweils 16 h:

am 26.8.2021 für alle

am 16.9.2021 für alle von 12 bis 20

am 14.10.2021 für alle Frauen

9.10.2021 Kunst und Boxen – Gespräch mit den Kunstwissenschaftlerinnen Dr. Karin Rase und Dr. Christina May

Aktuelle Termine bitte auf der Webseite www.schleswig-holstein-haus.de einsehen

 

Kulturforum Schleswig-Holstein-Haus Schwerin

Puschkinstraße 12 · 19055 Schwerin

www.schleswig-holstein-haus.de

facebook Schleswig-Holstein-Haus

#kulturschwerin

schleswig-holstein-haus@schwerin.de

oder telefonisch von Di – So 11–18 Uhr unter 0385 55 55 27

Von Wäldern und Weite - Lexow

Ausstellung von Karen Clasen

31/07/2021 bis 24/09/2021

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Ausstellung Von Wäldern & Weite der Wismarer Malerin Karen Clasen im Gutshaus Lexow

Eröffnung: 31. Juli 2021, um 15:00 Uhr

Künstlergespräch: 29. August 2021, um 11 Uhr

Mit der Wismarer Künstlerin Karen Clasen spricht Dr. Carsten Neumann, Leiter des Kunstmuseum Kloster Malchow.

Anmeldungen bitte auf Facebook oder unter live@gutshaus-lexow.de.

Finissage: 24. September 2021, um 18:00 Uhr

Anmeldungen unter live@gutshaus-lexow.de

Die meist großformatigen, farbintensiven Arbeiten von Karen Clasen entstehen ganz aus der Intuition, der inneren Versunkenheit und dem Vertrauen in den Prozess der Entstehung der Malerei. Was sich auf der Leinwand findet, sind die inneren Landschaften der Malerin, die aus der Betrachtung und Spiegelung der Außenwelt wachsen. Keine Skizze oder Fotografie dient als Vorlage, kein bestimmter Ort ist gemeint. Vielmehr sind Erinnerungen und Eindrücke die Basis für erste Flächen, Muster und Linien, die die Grundlage und Grundierung der ersten Schicht des Malprozesses bilden. Dabei beginnt Karen Clasen mit Linoldruckfarbe die Leinwand zu strukturieren ohne ein fertiges Bildmotiv anzulegen. Es folgen Schichten aus Tusche, Acryl und Ölfarbe. Teil der Arbeit ist immer die Übermalung, Wandlung und Sichtbarkeit der einzelnen Malschichten.

„Immer bleibt der Malprozess ein Wechselspiel aus bildlichen Impulsen, getragen vom Material, ästhetischen Vorlieben und freien Assoziationen. Einfluss auf die Werke hat alles, was mir im Leben begegnet. Die Formensprache der Natur ist mein Ausdrucksmittel.“ Karen Clasen

Kontakt

Dorfstraße 29-30

17209 Walow OT Lexow

Kalkül und Phantasie - Kühlungsborn

Ausstellung von Helmut Senf und Walter Kröhnke

25/07/2021 bis 31/12/2021

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"Kalkül und Phantasie"

Vernissage am Sonntag, den 25. Juli um 15 Uhr wird die Ausstellung

im Museum Atelierhaus Rösler-Kröhnke eröffnet mit einer Einführung von Dr. Gabriele Himmelmann, Kunsthistorikerin, Hamburg

Musikalische Begleitung Jochen Nickel, Saxophon

 

Zu diesem Thema haben wir Helmut Senf - geb.1933 in Mühlhausen in Thüringen - eingeladen. Er hat Emailgestaltung bei der Wiener Künstlerin Lili Schultz auf der Burg Giebichenstein in Halle studiert und lebt in Sassnitz auf Rügen.

"Helmut Senf gehört zu den wenigen Vertretern konstruktiv-konkreter Kunst, deren Schaffen sich in der DDR entwickelte.

Die modulare Ordnung der geometrischen Bildwelt von Helmut Senf wird durch das Quadrat bestimmt, gesetzt in aller Regel bereits durch das Bildformat." Während alle anderen Farben als Flächen wirksam sind, kommt dem Weiß eine räumliche Qualität zu. Es eröffnet die dritte Dimension. Linien oder Balken zertrennen die flächigen Elemente, spalten und verbinden zugleich. .... sie zeigen, wie die getrennten Teile dennoch zusammengehören und eine geometrische Entität bilden - ein ästhetisches Grundprinzip, das Senfs malerisches Schaffen durchzieht und zugleich vorrangiges Thema seiner Stahlskulpturen ist".

Regina Erbentraut 2014 im Katalog zu den Kunstankäufen des Landes M-V.

 

Walter Kröhnke, 1903 in Hamburg geboren, studierte zunächst Kunstgeschichte in Heidelberg, später Malerei bei Karl Hofer in Berlin an der Hochschule für bildende Künste. Er wurde im März 1944 als vermisst gemeldet.

Walter Kröhnkes Bilder gründen auf real erlebter Landschaft. Zunächst entstanden Skizzen vor Ort, später größere Zeichnungen und Ölbilder, in denen er intensiv und wohlüberlegt mit dynamisch gegliederten Flächen und Strukturen die gesehene Realität frei bildnerisch, adäquat umsetzte.

Die Arbeiten von Helmut Senf den Werken von Walter Kröhnke gegenüberzustellen, erscheint uns besonders reizvoll, gerade weil sie auf den ersten Blick  sehr gegensätzlich sind.

Die bewusst gebaute, ausgeglichene Komposition, die ihren besonderen Reiz daraus bezieht, dass ihr eine scheinbar unlogische Irritation Spannung verleiht, ist es, was beiden Künstlern gemeinsam ist.

 

Auskunft erteilt gerne Anka Kröhnke: info@anka-Kroehnke.de + 038293-15339

Öffnungszeiten: Fr., Sa., So. von 11 bis 18 Uhr und nach tel. Vereinbarung

 

Orientierungspunkte - Putbus

Installation ORIENTIERUNGSPUNKTE von Stine Albrecht bei FLZ Stahl- und Metallbau Lauterbach GmbH

03/07/2021 bis 10/10/2021

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flz | SPACE #6
Stine Albrecht
ORIENTIERUNGSPUNKTE


Im flz | SPACE in Lauterbach wird Stine Albrecht (*1988 in Stralsund) eine ortsspezifische Installation vornehmen, die auf das historische Werkstattgebäude und die nebenliegende Flachsbrenne Bezug nimmt. Ausgangspunkt für ihre Überlegungen sind „Orientierungspunkte“, die oft mehr sind als nur hilfreiche Marken auf Land oder auf See. Sie markieren auch im übertragenen Sinne Ziele, weisen den Weg oder sind Ausgangspunkte für neue Vorhaben.

Ihre Installation ist bis zum 10. Oktober 2021 täglich von 12 bis 18 Uhr zu sehen. Am 9. Oktober um 17 Uhr findet im Rahmen von KUNST HEUTE – Tage der zeitgenössischen Kunst in MV ein Gespräch mit der Künstlerin statt.

Der  Zugang zum flz | SPACE ist über den Haupteingang möglich. Parkmöglichkeiten auf dem Gelände.


flz | SPACE
FLZ | Stahl und Metallbau Lauterbach GmbH
18581 Lauterbach

Trial & Error - Putbus

u. a. mit Stine Albrecht, Christian Frosch, Helmut Senf, Wolfram Sulek, Ruzica Zajec

03/07/2021 bis 05/09/2021

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Mit Stine Albrecht, Britta Bogers, Jürgen Eisenacher, Christian Frosch, Rudi Molacek, Ulrike Mundt, Andreas Plum, Daniela Risch, Maria Serebriakova, Cindy Schmiedichen, Helmut Senf, Wolfram Sulek und Ruzica Zajec

3.7.–5.9.2021 (Eröffnung 3.7. ab 17 Uhr)

Die Ausstellung stellt 13 Künstlerinnen und Künstler vor, deren Werke Ergebnisse experimenteller Handlungen sind. Dabei folgen diese oft einem Konzept, das dem Zufall und der Intuition Raum gibt. Im Umgang mit dem Material und geleitet von der Vorstellung entwerfen sie abstrakte Modelle für ein komplexes, diverses und ambivalentes Gemeinwesen. Sie suchen den Dialog mit der Wirklichkeit nicht im Sichtbaren, sondern in Konstellationen, Systemen und Austauschprozessen.

Mit der Ausstellung wollen wir anhand ausgewählter Werke von Künstler*innen, das Potential der nicht-gegenständlichen Kunst untersuchen, Aussagen über gesellschaftliche Zusammenhänge zu treffen und die Betreachter*innen in einen Denk- und Wahrnehmungsprozess involvieren, statt schlüssige Erzählungen zu liefern.

Die Ausstellung wird vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern gefördert.

Ebenfalls am 3.7. eröffnen wir um 16 Uhr den flz | space #6, zu dem in diesem Jahr die Rügener Künstlerin Stine Albrecht eine ortsspezifische Installation unter dem Titel “Orientierungspunkte” vornehmen wird.

CIRCUS EINS
Circus 1, 18581 Putbus
Ostseeinsel Rügen

Susanne Burmester (Künstlerische Leitung)
Telefon +49 151 42 44 66 38
mail@circus-eins.de

Öffnungszeiten zu den Ausstellungen
Fr–So von 13–17 Uhr

Licht und Schatten - Kaarz

u. a. mit Annette Leyener, Broder Burow, Ruzica Zajec

16/05/2021 bis 11/10/2021

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das GRÜNE ZITAT / Licht oder Schatten
Ausstellung im Park von Schloss Kaarz

Eröffnung: Samstag 10. Juli 2021 um 17 Uhr
Begrüßung: Katharina Dummann, Direktorin Schloss Kaarz mit Park 
Eröffnungsrede und Rundgang: Susanne Burmester, Galeristin, Putbus

Annette Leyener / Kaarz / Liz Bachhuber / Weimar
Christian Desbonnets / Hamburg / Ulrike Mundt / Dresden
Karolin Schwab / Berlin / Broder Burow / Kaarz
Ruzica Zajec / Kaarz

Dauer der Ausstellung: vom 16. Mai 2021 bis 11. Oktober 2021.
Ein Besuch des Schlossparks ist jederzeit möglich, Eintritt frei.

Schloss Kaarz mit Park / Obere Dorfstraße 6 / 19412 Weitendorf OT Kaarz
038483 3080 / www.schlosskaarz.de / urlaub@schlosskaarz.de

Phantastischer Realismus - Greifswald

Landschaftsgemälde von Horst-Werner Schneider

21/07/2021 bis 19/09/2021

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Kunsthalle Pommerhus Greifswald

Knopfstraße 1

17489 Greifwald

Öffnungszeiten: Di-Fr 10-16 Uhr und So 14-17 Uhr

www.kunsthalle-pommernhus.de

 

Eröffnung am 21.07.2021 um 19 Uhr

 

www.horstwernerscheider-kreuzbruch.de

 

kunstlandschaft.works

digitale Präsenz der Ausstellung Kunstlandschaft 10 Bedarfshaltestelle

02/03/2021

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Webpräsenz www.kunstlandschaft.works

Ziel

Die Website dient als Plattform für neue Präsentationsformate und vielfältige künstlerische Angebote. Im Vordergrund steht Sichtbarkeit und Präsentation der teilnehmenden Künstler*innen der Ausstellungsreihe Kunstlandschaft sowie die Begleitung der „analogen“ Ausstellungen selbst.

Die Künstler*innen haben die Möglichkeit, sich mit ihren Werken, Texten und Hintergrundinformationen in eigenen digitalen FREIRÄUMEN auf der Website vorzustellen, ein LABOR nimmt die Ausstellungsthematik durch interdisziplinäre Gastbeiträge in den Fokus und die Ausstellung Kunstlandschaft 10 Bedarfshaltestelle wird in Beiträgen vorgestellt und im ARCHIV dokumentiert.

Entstehung

Auf Grund der Corona-Pandemie und den damit einhergehenden Beschränkungen des Ausstellungsbetriebes konnte die Ausstellung Kunstlandschaft 10 Bedarfshaltestelle nicht wie geplant 2020 stattfinden und wird in diesem Jahr vom 13.5.-13.6.2021 im Kulturhaus Mestlin gezeigt.

Das Projektteam der Kunstlandschaft hat sich entschlossen, kreativ auf die Situation zu reagieren. Kulturellen Leerstellen bzw. „Bedarfshaltestellen“ im Ausstellungswesen, die durch abgesagte und verschobene Ausstellungen und Veranstaltungen entstanden sind, wird mit einem kreativen Angebot begegnet: Die Werke der Künstler*innen der Kunstlandschaft 10 Bedarfshaltestelle werden in eine „digitale Kunstlandschaft“ überführt und dort ausgestellt.

Digitale FREIRÄUME

Analog zur realen Ausstellungssituation erhalten die Künstler*innen einen Raum, in diesem Falle einen digitalen FREIRAUM, in dem sie ihr Schaffen, aber auch sich selbst als Person, präsentieren können. Die Besonderheit dieses freien Formates besteht darin, dass die Künstler*innen neben den Werkpräsentationen ihre FREIRÄUME mit weiteren ergänzenden, kreativen Beiträgen füllen können. Individuelle Filmbeiträge, welche z.B. Einblicke in die künstlerischen Arbeitsprozesse oder Ateliers geben, Audiobeiträge zu den ausgestellten Werken, Gespräche mit interessanten Interviewpartner*innen zu gesellschaftlichen Fragestellungen, Performances und vieles mehr wird die FREIRÄUME der Künstler*innen füllen. Den Rezipient*innen wird die Möglichkeit eines intensiven, umfänglichen Kunsterlebnisses geboten, indem sie Einsichten in Arbeitsweisen, Ideen, Hintergründe und die Komplexität der künstlerischen Arbeit erhalten. Auf diese Weise wird Kunst in anderen Kontexten erlebbar und gleichzeitig facettenreich präsentiert und vermittelt.

LABOR – interdisziplinäre Gastbeiträge

Neben den künstlerischen Inhalten der FREIRÄUME werden Beiträge mit bzw. von Personen des kulturellen, wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens beispielsweise Philosoph*innen, Soziolog*innen, (Foto)Journalist*innen, Kabarettist*innen etc. angelehnt an die Ausstellungsthematik im LABOR veröffentlicht. Aus anderen Kontexten heraus ergeben sich neue und spannende Blickwinkel auf zeitgenössische Bildende Kunst. Es werden spartenübergreifende Verknüpfungen hergestellt und präsentiert.

ARCHIV – Dokumentation der Ausstellungsreihe Kunstlandschaft

Die Homepage dient zudem dazu, die Ausstellungsreihe Kunstlandschaft digital einzufangen, aber auch festzuhalten. Das vergängliche Ausstellungserlebnis bleibt sichtbar. Exponate, grafische Erzeugnisse, Eindrücke des Rahmenprogramms, Pressestimmen und die begleitenden digitalen Angebote der Homepage werden im ARCHIV auf der Homepage dokumentiert.

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Die Webpräsenz dient zudem als Medium der Öffentlichkeitsarbeit. Das Publikum sowie die Medienvertreter*innen werden im Vorfeld der Ausstellungen gezielt informiert und Pressemitteilungen, Teaser und Vorabinformationen zu den Inhalten der Ausstellung, teilnehmende Künstler*innen veröffentlicht. Ein Instagram-Account begleitet die Ausstellungsreihe Kunstlandschaft parallel mit interessanten und kurzweiligen Neuigkeiten.

Projektteam: Susanne Gabler, Christof Krüger, Anna Silberstein, Annekathrin Siems

Kontakt: kunstlandschaft.works@gmx.de

 

it's all about status - Rostock

Objekte und Fotografien von Susanne Gabler

21/10/2020 bis verlängert

 

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It's all about Status

Die gesellschaftliche Position eines Menschen bestimmt seinen Status. Der Status dieses Menschen bestimmt den Horizont seiner Möglichkeiten und Probleme.

Gablers Arbeiten thematisieren die Ursachen und den gesellschaftlichen Umgang u.a. mit ökologischen, letztlich aber immer auch sozialen Ungleichheiten. Diese sind untrennbar mit dem Status verknüpft. Die Produktion und Rezeption von Kunst stellen hier keine Ausnahme dar. Susanne Gabler will mit ihrer Kunst Diskursveränderungen initiieren.

 

Eröffnung: Mittwoch, 21. Oktober 2020

Uhrzeit: 17 bis 20 Uhr

Rede: 18 Uhr, Wiebke Juhl-Nielsen / Kuratorin und Studienleiterin der Akademie

Ort: Evangelische Akademie der Nordkirche, Rostock

Am Ziegenmarkt 4 | 18055 Rostock | Telefon 0381-2 52 24 30  | rostock@akademie.nordkirche.de

https://www.akademie-nordkirche.de/akademie/kontakt/

 

Laufzeit: 21. Obtober 2020 bis 16. April 2021

Besuchszeit: zu den Bürozeiten der Akademie sind die

kein Eintritt

Verpuppung - Bad Doberan

Installation von Sieglinde Mix

06/11/2020 bis auf Weiteres verlängert

 

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Ausstellungseröffnung am 6.11.2020 um 18 Uhr

Die Installation ist rund um die Uhr einsehbar.

Kunstverein Roter Pavillon e.V.
Am Kamp
18209 Bad Doberan
T. 038203.12404
Email info@roter-pavillon.de